Eigentlich müsste ich heute garnicht. Doch die Freude über Internet lässt mich den Feiertag, feier Tag sein.
Denn eine Frage ist mir heute präsenter als ich ich es wahr haben will. Was war eigentlich mit Jesu und der Fahrt gen Himmel. Vor 40 Tagen war Ostern. Dort erfüllte sich die Hoffnung der Christen, dass es Auferstehung gibt. Doch für den Messias des Jesuaner – Jesus eine von drei Gestaltformen Gottes – hätte wohl schlecht als Mensch weitermachen können. Kam er doch endlich nur als Beweis seiner eigenen Auferstehung zurück zu uns Menschen.
Nun sind die Erfahrbarmachungsungsversuche eines letztlich zu glaubenden Ereignisses stets ein Problem. Wirken doch die evozierten Bilder mehr als die Glaubenserfahrung. So stecken schonmal des Herrenbeine in einer Kirchendecke.
Hetzdorfer Altar, Uckermark, Brandenburg, ca. 1620,
Foto: http://uckerlandkirchenblog.files.wordpress.com/2012/05/himmelfahrt-hetzdorfer-altar-1620.jpg
Gleichwie, wenn man glaubend sagt: „Er ist auferstanden“ dann ist auch zu sagen: „Er ist aufgefahren in die Himmel“. Das meint, das Leben nach dem Tod ist nicht in und von dieser Welt. Vor kurzem war ich auf einer Konferenz christlicher Künstler, einer der Kunstschaffenden echauffierte sich daürber, dass über Auferstehung [und damit Himmelfahrt] geredet werden würde wie über ein banales Ereigniss [sagen wir einmal Familiengeburtstag].
Dieser Schwank macht deutlich, es wäre der Vergleich zwischen erfahrbarem und etwas, dass wir nicht denken und benennen können.
Trotzdem, wie fühlte sich wohl der Gottmensch Jesus, als er in den Himmel flog? 😉
Natürlich wäre das schon wieder zuviel Bild. Es geht ja nicht um die Form sondern um das Ergebnis.
Er ist erstanden, er ist gen Himmel aufgefahren und er sitz zur rechten Gottes [zum Gericht, doch dazu später mehr…]
Konsti