Unweigerlich beginnt die Gartensaison auch in den Kindergärten. Die Kinder stürmen ins Freie und duellieren sich wegen eines Vehikel. Dann fährt schon mal ein Vorschuljunge einem Vorschulmädchen mit einen Dreirad über den Fuß.

Ergebnis: Besuch beim Orthopäden, denn am Mittwoch hat der auf, dann wird eine Prellung festgestellt und ein farbiger Verband kommt dazu. Mit der Therapie: Ruhig halten (bei einem Kind) und Ultraschallbehandlung.

Das Kind hat einen Kita-Unfall

Gleiche Familie, gleiche Woche, gleiche Kita, gleiches Fahrzeugmodell – diesmal fährt der 2,5jährige Sohn selbst – und: Steigt über den Lenker ab. Ergebnis zwei herbeigeeilte Eltern in Sorge und ein Nachmittag in der Notaufnahme.

Mit dem Kind in die Notaufnahme

Kinder kommen dort schnell hinein aber auch nicht gleich dran. Was unseren Knaben natürlich nicht entspannt, wenn er eine Stunde auf einer Liege in einem Raum voller medizinischer Geräte warten soll (gefühlt zehn). Der freundliche Assistenzarzt beurteilt es als unkritisch, rät aber zur stationären Aufnahme. Uns ist es eigentlich zuviel, doch sicher ist sicher und von Medizin haben wir keinen Schimmer. Doch die Oberärztin der Pädiatrie will das Kind nochmal anschauen bevor sie es aufnimmt und ihre Kompetenz beruhigt uns. Wir gehen nach Hause, zu mal der Bengel, zwar um seinen Mittagsschlaf gebracht, ansonsten quicklebendig ist (kaum waren wir auf der Kinderstation wollte er nur spielen).

Niemand schläft im Krankenhaus gut

Nun liegt er im Bett und es sieht gut aus. Wir waren auch nicht wild auf Krankenhaus, das hatten wir bereits zweimal mit dem großen K1, in derselben Klinik. Alle sind dort sehr nett aber eine Krankenhausnacht hat den Namen „Nacht „kaum verdient, vor allem für den begleitenden Erwachsenen auf der Pritsche daneben.
Andererseits soviel wir schimpfen über das Warten über Zweiklassenmedizin, oder über dies und das. Mir wurde klar was für eine Luxusversorgung es immer noch gibt. Zumindest für die Kinder wird viel getan vor Ort.
Konsti
 
Kitaunfall