Der Steuerberater

In meinen rebellischen Jahren dachte ich, nie werde ich jemanden brauchen, der mir die Steuern macht, mich juristisch berät oder mich gesund machen kann.
Ich dachte, ich brauche Menschen, die mir persönlich gut tun.
Mittlerweile ist auch bei mir persönliches Wohlempfinden mit monetärem (rechtstaatlichem und medizinischem) gleichgeschaltet. Was eben so passiert, wenn der Kühlschrank nicht mehr von selbst gefüllt wird (der böse Nachbar einen nicht sein lässt oder die Gesundheit Kapriolen spielt).
In diesem Jahr haben wir uns Zeit gelassen, damit unsere Steuern zu erklären. Oder besser, das, was wir meinen, zuviel gezahlt zu haben.
Und nun sind die Durchblicker gefragt. Die, die man früher belächelt hätte, hätten diese einem als Berufswunsch: Steuerberater genannt. Denn ich bin sogar zu doof, diese als idiotensicher geltende Steuersoftware zu verstehen. Sie spricht einfach nicht meine Sprache.

Die Steuersoftware spricht nicht meine Sprache

Doch dann kommt mir doch eine meiner Eigenschaften zu Gute. Ich mag Menschen. Und so habe ich mittlerweile auch eine Steuerauskennerin kennen gelernt. Dieses Jahr hat Sie uns nur telefonisch beraten. Doch ich garantiere, nicht noch einmal diese schlechte Stimmung über mehrere Tage im Hause zweier Geisteswissenschaftler! Im nächsten Jahr bekommt Sie eine große Kiste! Denn der Bierdeckel ist noch fern. Das System muss durchschaut werden, um es zu nutzen.
Und welcher Experte ist schon von der Steuer absetzbar? Ich mit meiner Profession sicher nicht.
Ich habe es nicht durchgehalten es durchzulesen, war zu trocken:
Konsti