Katholische Bauten in der DDR

Ein kaum beachtetes Kapitel in der Geschichte des
Katholischen Kirchenbaus ist die Zeit zwischen 1945 und 1989 in der ehemaligen
Deutschen Demokratischen Republik. Trotz der kirchenfeindlichen Tendenzen des Staates wurden
hier Kirchen gebaut. Der Bedarf der Millionen Flüchtlinge nach 1945 war einfach zu groß.

 

Verena Schädler legt mit Ihrer veröffentlichten Dissertation: 
Katholischer Sakralbau
in der SBZ und in der DDR
ein umfassendes Werk zu diesem Komplex vor. 

Dabei liefert die Autorin einen kundigen Überblick über die Finanzierungslage
und alle Umstände des Bauens. In vielen Rechercheschritten erfasst sie, bis auf
Krankenhaus- und Heimkapellen, 532 Gottesdienstorte und liefert damit den
ersten Gesamtüberblick zu diesem Themenkomplex.

Eine Publikation der der betriebene Aufwand anzumerken ist.
Nach einer Einlesephase hat man ein verlässliches Nachschlagewerk vor sich, das, wegen seiner einmaligen Tiefgründigkeit, ein Standardwerk für den Bereich des Kirchenbaus im Osten
Deutschlands darstellt.
Eine ausführliche Rezension des Autors wird im Wichmann-Jahrbuch 2012/2013
des Diözesangeschichtsvereins (Berlin) erscheinen. 
Verena Schädler, Katholischer Sakralbau in der SBZ und in der DDR, Regensburg 2013,

ISBN 978-3-7954-2675-0, 

Weiteres zum Thema katholischer Kirchenbau auf dem Fachblog des Autors:
http://konstantinmanthey.blogspot.de/