Punks in der Stadt

Da bin ich vorgestern einkaufen. Auf dem Weg zurück zum Einkaufswagendepot blockiert ein Punk mit seinen zwei Hunden die Einfahrten. Er singt ein Lied dessen Kernthema  das wiederholte besingen des Wortes Scheiße ist. Offenkundig möchte er mit seiner Haltung Protest ausdrücken. Als ich neben seiner Blockade noch einen freien Platz ausmache, den ich ansteuer, ist er sichtlich irritiert. Ich musste ihn nicht fragen und sein perfider Plan lief ins Leere. Als er noch den Pfandeuro erhielt, hatte ich Christenmensch ihn weich! Seine Reaktion: Das ist ja niedlich. Danke!

Auf den Bahnsteig pissen

Und noch etwas Berlinsubversives, gestern früh gegen acht, ich warte auf meinen RE. Auf dem S-Bahnsteig gegenüber steht plötzlich ein mir vom sehen Bekannter Berber. Und er lässt Wasser, gegen die Glaswand des Treppenbereichs. Ob er dazu den Hosenstall öffnete war mir nicht ersichtlich. Es blieb eine friedliche Pfütze.

Punks in der Bahn

Und heute Morgen war der RE von Magdeburg überfüllt, wie immer am Samstag. Ein Punk mit Hansa-Export-Flasche sucht nach einem Sitzplatz. Er sieht den freien Sitz im Abteil der Zugbegleiterin. Wie selbstverständlich will er die Schiebetür öffnen. Als die Schaffnerin das Abteil zuvor mit einem Vorhängeschloss zumachte fragte ich mich, was dies solle. Nun war es mir und dem Punk klar.
Besonders spannend er zog mit einem Scheiße leise von dannen. Ob er wohl den den ersten Punk kannte?
Konsti