„Von Angesicht zu Angesicht. Von der poetischen Theologie des Antlitzes Christi“

Am Montagabend gab es einen Vortrag in der Katholischen Akademie in Berlin. Er hieß „Von Angesicht zu Angesicht. Von der poetischen Theologie des Antlitzes Christi“. Dabei wurde mir erstmals live und in Farbe einer der Vordenker im Bereich Kirche und Kunst bekannt. Ein Mann, den wohl jeder in diesem Arbeitsbereich wegen seiner Veröffentlichungen kennt. Besonders wichtig darunter ist „Poetische Dogmatik“, ein bisher siebenbändiges Werk (zuletzt 2007). Es übersetzt hin und zurück theologisches und künstlerische, füreinander.
Der Vortrag war gut und die Persönlichkeit umso mehr. Geboren 1937, war er bis 2002 Professor für Theologie und ihre Didaktik an der Universität zu Köln. In den letzten vier Schaffensjahren wurde er zum Leiter der Bildtheologischen Arbeitsstelle an der gleichen Universität. Dort konnte sich nun sein Denken entfalten.
Er vollbringt, was uns allen zunehmend schwer fällt: Mit großem Überblick über die Künste und Glaubenswissenschaft zu arbeiten und uns zu berichten was beide von einander haben. Dabei sind die Worte abgewogen, treffsicher.
„Wenn so Didaktik wäre könnte ich Sie mögen.“ Sagte eine Besucherin der Veranstaltung. Mein Gefühl ist, dass Alex Stock es schafft trockenes mit erquickendem zusammen zu bringen.
Eine wichtige Arbeit – ein großes Lernfeld, in Zeiten der Bildungsdiskussionen.
Denn: Ja, auch die Kirche darf „Bilder“ haben. Sie braucht Sie sogar, je aktueller und gegenwärtiger, desto besser.
Link zu Homepage der Uni Köln:
Konsti