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Der Ankommende, Teil 4 – Die Eltern

Für Teil vier unserer Reihe, der sich mit den Eltern befasst, lohnt sich eine (biblische) Bestandsaufnahme. Also wen haben wir denn da? Die historischen Personen: Maria, Josef und Gott sowie die Eltern von gestern, heute und morgen.
Zur Geschichte, wenn wir die Informationen, die uns vor allem die reiche christliche Tradition liefert zusammen fassen haben wir eine sehr junge Mutter, Maria. Sie wächst bis sie 14 Jahre alt ist im Jerusalemer Tempel auf. Dort webt Sie den Teppich im Tempel, der beim Tode Jesu zerreißt. Wir haben einen greisen Holzhandwerker, der aus dem Geschlecht des Königs David abstammt. Er ist ein anerkannter Mann. Als die Tempeldienerin Maria droht unrein zu werden und den Tempel verlassen muss werden Männer zusammen gerufen und in einer Reihe aufgestellt. Beim alten Josef keimt eine Knospe an seinem Holzstab. Das Zeichen, er bekommt das Mädchen mit. Gefreut hat er sich wohl nicht.
Er ist fromm, vermutlich verwitwet und folgt seiner Verheißung (so wie später bei der Flucht nach Ägypten).
Und dann ist Gott da, durch das Ohr befruchtet er die Jungfrau und am Ende steht: Jesus. Wenn wir realistisch sind, wird Josef der Vater gewesen sein und seine älteren Kinder sowie die späteren mit Maria die Geschwister Jesu. Doch dem Glaubenden ist dies nicht so wichtig. Denn durch die Alleinstellung der Jungfrauengeburt und der Gottessohnschaft Jesu sind die Flöcke eingerammt. Und auch wenn es kaum einer ernst nimmt. Glauben ist nicht gleich Wissen, d.h. in unserem Fall, die Historizität eines Ereignisses weicht der Heiligkeit.
Wir: Kommen aus normalen Berufen, versuchen aufrecht zu sein und leben bunte Leben von Patchwork bis Regenbogen. Doch auch uns ist die Aufgabe göttliche Kinder groß zuziehen eine schwere. Da brauchen wir kaum solch eine komplexe Situation wie die biblische Familie. Wir jagen Geschenke, sind in Sorge machen mit beim Vorweihnachtszirkus.
Warum? Wir wollen die Augen glänzen sehen, unsere Kinder ein Stück verwöhnen. Wir erinnern uns an das Wunder der Geburt, dass wir einen Anteil an diesem Wunder haben. So ähnlich muss es Maria und Josef ergangen sein als Sie alles in ihren Herzen bewahrten. Die Reserve für schlechte Zeiten.
Und die hatten Sie auch, denken wir nur an den ausgebüchsten, vorpubertären Zwölfjährigen im Tempel. Dort und hier, damals und heute, gelebte Elternschaft. Alltägliches ist also wunderbar, anstrengend und es braucht Reserven.

Ankommende, Teil 4 – Die Eltern
Ankommende, Teil 5 – Das Kind (Weihnachten) 

Konsti

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