0 Gefällt

Der Ankommende, Teil 1 – Tiere

Die Weihnachtsgeschichte: Der Ankommende

Es naht, jeder weiß es. Es wird kommen und wieder gehen und viel Papier hinterlassen. Selbst dort wo man sich schwor verhalten zu schenken – Weihnachten.
Doch vor dem 25. und 26.12. hat eine – vielen nicht mehr verständliche Tradition – eine Vorbereitungszeit gestellt: Den Advent. Adventus – die Ankunft heißt diese Zeit und Ankommen soll der Hoffnungsträger, der König, der kein Tyrann oder Despot ist, dessen Reich nicht von hier stammt und der, der uns befreit, Christus, Jesus, der Herr. Bis dahin möchte ich jedoch Gedanken teilen.
Sie sollen die, die von der anderen Seite der weltliche Sphäre sich auf den Weg nach „Bethlehem“ machen beleuchten, heute Dezember 2013.
Diese Serie soll einmal fünf Teile haben und heute sich den Mitgeschöpfen, den Tieren widmen.
Hier im Friedrichshain sind es zu allererst die Hunde, die mir da einfallen. Doch aus der reichen Krippentradition wissen wir, dass es noch mehr Tiere gegeben hat, die zum Sternenort kamen.
So heißt es am Anfang des Jesaja (zum Kontext später vielleicht mehr): „Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht. (Jes 1,3)“. Vermutlich kamen So die Tiere in den Stall.
Doch welches Getier finden wir rund um Weihnachten? Die Arbeitstiere Ochse und Esel (Standart), die Schafe der Hirten, denn sicher ließen Sie ihre Herde nicht weit zurück, die Pferde und Kamele der Weisen aus dem Morgenland und viel Ungeziefer.
Was zeigt uns die Präsenz der irdischen Mitbewohner. Eine umfassenden Machtanspruches Gottes?
Ja, wahrscheinlich schon. Es weist auch auf die Ränge der Menschen drum herum hin. Pferde sind durchaus als Reittiere zu verstehen und damit klassentechnisch meilenweit vom Esel entfernt. Und es verweist auf etwas wunderbares: Kein Tier wird vergessen auf dem Weg zum Superevent auf dem Weg zu Weihnachten alles kann ankommen in einer neuen Zeit. Wohlgemerkt – die Weihnachtsgeschichte der kanonischen Schriften der Bibel (hier vorrangig des Lukasevangeliums) erwähnen Sie nicht.
Doch die Menschen, die sich diese Geschichte seit Ewigkeiten erzählen, konnten sich diese Kulisse nicht ohne Tiere vorstellen. Tiere, die in ihrem Alltag vor 2000 Jahren immer dabei waren, lebenswichtige Grundlage vieler Tagelöhner und Kleinbauern.
Aber der Hund aus dem Berliner Friedrichshain? Vielleicht als Hirtenhund.
Ankommende, Teil 1 – Die Tiere
Ankommende, Teil 2 – Der normale Mensch
Ankommende, Teil 4 – Die Eltern
Ankommende, Teil 5 – Das Kind (Weihnachten) 

Hinterlasse ein Kommentar