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Vom Teilen (und Fasten)

Hallo Fastenzeit

Da sind wir nun – in der Fastenzeit. Gestern las ich: „Jeder 10. Deutsche Erwachsene will fasten“. Diese Zahl wurde bejubelt. 
Dabei ist Verzicht und damit teilen leicht. Ich halte mich zurück, der andere, der gegenüber – der Nächste, kann davon profitieren. Natürlich kann ich auch Diät halten, verzichten ohne andere damit zu behelligen. Ich kann aber auch teilen. Mein Kind ist ein erstaunlicher Teiler.
Morgens bekommt er ein Brot oder etwas zu knabbern mit in die Kita und er bietet etwas an. Nun ist die eins zu eins Situation am Morgen für den Dreijährigen überschaubar.
Die Erkenntnis könnte lauten: Ich zerzichte auf einen Teil, mir bleibt die Hälfte (das ist viel) und jemand anderes bekommt meine Hälfe (dann seine 100 v.H.!, das wäre sehr viel).
So könnte auch Solidargemeinschaft gelebt werden im Großen. Umso weniger viel abgeben müssen umso mehr wächst Ungleichgewicht und Unfriede. 
Fasten, Teilen, Bewusstwerden hat nichts mit Religiosität zu tun. 
Sie bietet nur einem Rahmen, eine Kulisse, der ich mich bedienen kann.
10% ist also sicher nicht zum Feiern. 
Hier der link zu einem Bericht: 
Konsti

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