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Sommergedanken eines Vaters

Bisher habe ich den Kindern unterstellt, sie erwarteten zu viel von mir als Vater, von uns als Eltern. Doch gestern wurde ich mir einer erschreckenden Erkenntnis gewahr. Mit zunehmendem Alter und steigendem Wissen, erwarte ich zu viel. 
Denn im Ränkespiel zwischen erfahrungstrübem Leben und unrealistisch gesteigerter Hoffnung, es könne doch einmal anders als gewohnt sich verhalten im Leben, zerreiben wir uns zunehmend. Mein Beispiel ist der Sommer. Seit Jahren beanstande ich die jährlichen Sommer. Es gab wärmere, längere und schönere. 
Den Kindern ist dies gleich. Sie genießen. Mich hingegen zermürbt das Warten auf ein Ideal. Dabei ist auch dieser Sommer schön. Punkt.
Konsti

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