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Wochenberliner: Ungefragt Mithören müssen

Letzten Samstag war es. Da wollte ich bei der Bank meines Vertrauens Geld abheben. Wieder einmal hielten Punker die Tür auf. Der Automat neben Ihnen war frei. Ich begann mit dem Prozess.
Die beiden sprachen über den Geschlechtsverkehr. Anschaulich, selbstverständlich und laut unterhielten Sie sich. Das Geldabheben dauerte ewig. Ich konnte nicht nicht hinhören, dafür waren die Vokabeln zu … ähm … markant.
Kurz dachte ich: „Bist du zu spießig? [sicherlich: Ja., Anm. d. Verf.]“. Verschiedene Techniken wurden lebhaft mit verschiedenen Partnerinnen illustriert. Dabei verlor es nie den Duktus eines Fachgesprächs (nur die Vokabeln und der Spracheinschlag verriet den unakademischen Rahmen). Zumal dann problematisiert wurde, wie „Mann“ mit starkem Harndrang, nach mehreren Pilsetten, noch Sex haben könne – Immer noch kein Geld!
Was war ich froh als Sie ohne jedes Anzeichen bei synthetischen Drogen angelangt waren. Doch dem zu zuhören, hinterließ ich der älteren Dame hinter mir.
Konsti

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