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Wochenberliner: Der Bayer braucht Berlin

Gerade erst neulich hatten wir das Thema wie heißt rundes, frittiertes Gebäck mit Füllung und Zucker drauf. Dabei wurde zu recht von einem Sprachgewirr gesprochen. Dem möchte ich, ins fast gleiche Horn blasend, eine Betrachtung anfügen.

Welche Sorte von Bettler treffe ich heute?

Heutige Bettler teilen sich in verschiedenen Gruppen: Musik, Kunststücke, Schilderträger, Fensterputzer, Zeitungsverkäufer sowie Bettler (u.v.m.). Die letzten Beiden haben meist einen großen Redeanteil während Ihrer Präsentation in der Bahn oder sonstwo. Sie quatschen mal klug, mal laut, mal unverständlich (meint: lallend).

Jedoch eines habe ich in dieser Woche das erste Mal erlebt: Einen Bayer. Blond, gegerbte Haut (vielleicht Oberbayern), weiche Hände und gepflegte Erscheinung, er verkaufte eine Zeitung. Problem: Ich verstand ihn nicht. Sein bayrisch war so geschliffen, dass ich mich zwar an der Klangfarbe ergötzte jedoch wenig bis nichts verstand. Gerne gab ich ihm etwas, denn es war ja mein erster Bayer (Oder war das nur seine Masche – wobei war kann schon so gut bayrisch?). Die jungen Leute hinter mir schienen mehr zu verstehen. 


Vielfalt ist toll

Von Besuchern ist man die Vielfalt ja längst gewöhnt. Nun jedoch kommt nicht nur der Besuch und das Geld aus München (Stichwort: Länderfinanzausgleich) sondern auch die Bettler.
Muss ich mir Sorgen um die freistaatliche Festung machen?
Konsti

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