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Freitags in der Uckermark

Hier ist jeder Tag voll (schön). Gestern war es auch so. Abends gab es Fisch und es war köstlich. Mein Gastgeber kocht wie eine eins. Angepasst an den Tag wenn die Fischfrau kommt gibt es Schleie vom See nebenan (300m Luftlinie). Fisch, Bratkartoffeln und Salat, ich war trotz Weißwein so pappesatt, dass ich zu einem Spaziergang aufforderte.
Es war kurz vor acht. Hund, Beutel und zwei Männer stampften durch den Norden Brandenburgs. Vorbei am Zeltplatz und ab in den Wald gingen wir. Eine Stunde sollte es dauern. Wir wollten nebenbei nach Pilzen suchen. Anfangs fanden wir auch einige Pfifferlinge für das Frühstücksrührei. Doch dann war mein Gastgeber beseelt von der Idee, schnell noch andere Pilzgebiete abzusuchen. Am Ende irrten wir durch die Dämmerung. Ich sag es mal so, auch uckermärkische Kulturwälder können unheimlich sein. Natürlich ließ ich mir nichts anmerken. 
Als ich jedoch kaum noch etwas sah und mein Freund erneut abbog, um zu finden, da Naja, da fühlte ich mich etwas – verloren.
Doch Ende gut alles gut. Um kurz vor 10 waren wir zurück und das Völlegefühl verschwunden.
Nun konnte ein langes Gespräch über Gott und Geschichte folgen…
Konsti

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