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Von niedrigen Türbalken und dem Elternbloggen (mit Fast-Verb), eine Nachlese zum #EBC2014: seine Sicht und ihre Sicht

Von niedrigen Türbalken und dem Elternbloggen

Präludium:
Meine Kinder gehen in die besten Betreuungseinrichtungen der Welt. Ich habe keinen aktiven Rechtsbeistand, daher: Auch wenn einiges in diesem Beitrag ironisch ist, es ist ehrlich und soll niemanden verletzten oder anstacheln oder so. Es ist meine Tatik die vielen Eindrücke vom Sonntag zu verarbeiten. 
Allen zum Trost: Meine Redaktionsleitung wird den Artikel gegenlesen und vielleicht freigeben.Oder?

Was sollen Väter beim einem Eltern-Blogger-Café? Sie sollen lernen. Wir von grossekoepfe.de waren heute zum „Echt-Leben-vernetzen“ beim Eltern-Blogger-Café 2014, #ebc2014 (ich glaube so macht man das mit den Hashtags) geladen.  
Hier behauptete ich (ja, ich war das) ich würde kurz schreiben, diesmal nicht!
Dabei auch Werbepartner mit Ständen, in Ordnung und ganz viel  „Muttithemen“ auch in Ordnung. Am Ende bleibt bunte Soße, ein Eldorado der Möglichkeiten! Und, ich habe gemerkt, dass ich meine Hebamme auch vermisse.
Wir hatten Zeit. Keine Kinder vor Ort, also meldeten wir uns an. Es war eine Haus mit kinderfreundlicher Nutzung und vielen, vielen Treppen. Ein engagiertes Team war vor Ort. Ein etwas willkürlich wirkendes Programm vom Crash-Workshop im „Journalistisch richtig schreiben“, mit spannenden Verben, der Themensuche und meiner Einsicht, wie wenig ich Lust habe, mich daran zu halten (und es wohl doch tue?).
Es gab Essen, das finde ich immer gut! Wir hatten die Möglichkeiten uns zu unterhalten, das find ich auch gut. Ich nahm von ferne viele Blogger wahr. „Iamyourfather„,“Familienbetrieb„, weddingerberg, dasnuf, mamaclever usw. usf. waren dort – jeder mit anderer Ausrichtung. 
Für den Einen geht es um ein wirtschaftliches Standbein mit Test und Rezension, für Andere um das digitale Tagebuch, dazu zähle ich (noch) uns.
Und es gab Werbepartner, die indirekt wie durch Speisen und Getränke, sowie direkt durch Stände auf sich aufmerksam machten. Artig, wie ich bin, habe ich mich über den Relaunch der dm-Eigenmarke babylove unterrichten lassen. Etwas über eine Lernsoftware der WWU Münster und einer Gesundheitssoftwarefirma gegen Dyskalkulie im Abosystem für 10€ im Monat wurde mir auch erzählt. Bei Tom Tailor wurde gebastelt und Reno stellte seine digitalvermessenen BAMA-Schuhe vor. Womit man eben seinen Sonntag ohne Kinder so verbringt. Mann beschäftigt sich mit Themen aus dem Bereich Kind. Auch eine Börse für Sitter und andere menschliche Haushaltshelfer lernte ich kennen. Nach einem Premium-Abo für viel Geld kann ich dann meinen zertifizierten Sitter für durchschnittlich 8,72€ Stundenlohn buchen, wenn ich mag.
Ob es von Babylove Schuhdeo für Kinder gibt, oder die WWU bei dem Patent zur Vermessung von Kinderschuhen mitwirkte, oder ob es bald bei betreut.de einen Shop im Shop von Tom Tailor gibt, bleibt offen. 
Für mich hilft bei Schuhen: anprobieren! Bei Käsefüßen: lüften! Beim Rechnen: Hhm Software? Und beim Schreiben lernen wollen: drauflos schreiben. 
Mein Fazit: Ich habe viel gelernt. Es erschien mir etwas schrill, teilweise gestückelt, aufgesetzt, aber mit viel Potential. Ich beginne nun als männlicher Teilblogger wirklich damit andere BLOGs zu lesen und suche mehr Väterthemen. Und das Hebammenbeispiel von fruehesvogerl, berührt mich nachhaltig, denn auch unsere Hebamme war ein guter Partner. Gute Gesprächspartner aber sind selten. Beim Elternbloggercafé von Styleranking konnte man sie finden, das kann ich sagen.
K.M.
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Ihre Sicht:

Wir besuchen das EBC2014 in Berlin

Ein Sonntag ohne Kinder! Wir schlafen aus, wirklich! Wir gehen frühstücken! Wir fahren nach Neukölln und gehen zum #EBC2014. Ich bin aufgeregt, der Mann ist es auch, aber der versucht es eben weniger zu zeigen. Er reißt immer Witze, wenn er unsicher ist, daran merkt man das.  Ich berlinere ja immer, wenn ich aufgeregt bin. „Merkt ma ja nich, wa?“ Es sind viele Blogger da mit denen ich schon längst mal sprechen wollte, is ja immer so. Schön ist das. Beobachten, schreiben, sprechen, das mag ich, das tut mir gut. Ich stürze mich ins Gewühl, die Räume sind zwar groß, aber irgendwie doch nicht so wirklich groß, ihr kennt das. Der Mann tut sich noch etwas schwer, hat den Kopf voll mit der wissenschaftlichen Promotion derzeit! Er geht es ruhiger an und schaut sich die Stände der Sponsoren an, ich trinke erstmal so richtig gesundes Zeug, das ist ja auch immer gut. Das find ich gut hier, dass einem Niemand hinterher rennt mit seinen Produkten, dass ich selbst entscheiden kann, was und wann ich es sehen will, die Gimmicks sind auch wirklich toll, danke dafür! Ich schlendere später, schaue mich um, bastele etwas für die Kinder bei Tom Tailor, lerne etwas über Betreuung usw. Wir gehen zum Schreibworkshop, es sind ca. 60 Minuten. Die Referentin ist gut, die Fragen sind gut, leider sind meine Ohren schlecht! Die Kinderbetreuung ist im gleichen Raum, ich kann viele der anderen tollen Frauen und Männer gar nicht verstehen. Ich versuch mir Notizen zu machen, starke Verben bleibt hängen, das war schön. Stimmt. Ich muss Euch mehr bei der Stange halten liebe Leser, hier nun eine Aufzählung von starken Verben die mir zuallererst in Verbindung mit dem Elternbloggercafé einfallen: lärmen, anstarren, schlingen, treten, steigen, schwitzen. ufff.. Seid ihr noch da liebe Leser?
Ich fand es schön, echt. Ich find es wirklich schön andere zu treffen mit ähnlichen Themen, tut immer gut. Ich bin wenig unterschiedlich im digitalen und im real-life. Wer will das wissen? Keine Ahnung, Aber ich fand es trotzdem gut und ich freue mich auf die neuen Kontakte die sich ergeben haben und darauf, dass ich dem Mann vielleicht ein wenig die Scheu vor sooooooviel geballter Weiblichkeit nehmen konnte. Es sollte mehr Austausch geben, es sollte mehr Reden geben und mehr Fragen. Fragen sind immer gut. Auf das nächste EBC.
Alu

2 Kommentare

  • Kaiserin

    Oktober 27, 10 2014 02:55:32

    <3

  • Rike

    Oktober 27, 10 2014 04:58:40

    Das habt Ihr zwei schön zusammengefasst. Und mit starken Verben! Und fesselnd! Ich will jetzt auch auf ein ebc in B… das nächste mal. Herzliche Grüße, Rike

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