Ihr werdet bald Eltern? Packt Euch Brote ein!

Die Super Papas stellten Alu 5 Fragen die wohl alle werdenden Eltern interessieren. Ich bin inzwischen keine ganz junge Mutter mehr. Mit nunmehr fast acht Jahren und viereinhalb Jahren sind unsere Kinder sozusagen keine Kleinkinder mehr und ich bin immer darüber erstaunt wie schnell man unangenehme Dinge vergessen kann.

Dazu gehören auch der Schlafmangel, oder die ständigen „Schreiattacken“ des Babys.  Hormone sind schon eine super Sache, wenn es darum geht diesen ersten Zeitraum zu überbrücken.  Mit hat mal Jemand auf meine Frage „Wie ist das mit dem Kind dann genau?“, geantwortet: „Der Fall von 0 auf 1 ist ziemlich tief“, und damit waren dann seine Weisheiten auch schon ausgeschöpft! Na toll! 

Frage 1. Der beste Moment des Mamawerdens?

Ich glaube diesen Moment kann ich nicht benennen. Sicher, der Moment wenn man sein Baby das erste Mal sieht ist schon sehr besonders und prägt einen auch sehr, aber das ist eben nur der erste Moment. Generell mag ich die Momente am Mama sein in denen ich mir kleine Stolztränchen verdrücken muss,
weil K1 gerade einen Fußballpokal gewonnen hat, oder K2 in der Kitaaufführung den zauberhaftesten Jesus aller Weihnachtskrippenspiele spielt. Momente in denen ich das Gefühl habe, dass wir uns ganz nah sind, sind auch sehr schön. Zusammen im Bett liegen und kuscheln, oder vorlesen mag ich auch sehr. Es gibt für mich also keinen besten Moment, sondern gaaaaaaanz viele tolle Momente.

Noch lächeln sie.
2. Was tun wenn das Kind schreit?

Ich erinnere mich noch an die Zeit als K1 gerade frisch geboren war. Sie hat sozusagen nur Power Naps gemacht. Der Mann und ich sind vor Müdigkeit fast aus den Latschen gekippt. Wir haben dann das Kind immer abwechselnd im Tuch, oder auf dem Arm getragen. Nachts, durch die Wohnung. Schreien, das kann so vieles bedeuten. Erst mal gilt es also herauszufinden was das Kind denn hat. Hunger? Müde? Langeweile? Ich vermute zum Beispiel, dass Partyboy K2 sehr oft Langeweile
verspürt hat und einfach nur unterhalten werden wollte.  Nachdem wir das rausgefunden hatten, lief es um einiges flüssiger. Generell halte ich nichts davon ein Baby schreien zu lassen. Wie würden wir uns wohl fühlen, wenn wir weinen und es käme keiner?

Händchen deluxe.
3. Was tun wenn das Kind schläft?

Schnell, leg Dich auch hin!!! Egal wie kurz, oder lang das Schläfchen ist, du wirst es nicht bereuen. Schlaf ist für mich das höchste Gut. Ich habe schon immer sehr viel geschlafen und nutze auch jetzt jede Gelegenheit. Also hör auf Dinge aufzuräumen, oder anderen Verpflichtungen nachzujagen! LOS! Leg dich hin und schlaf!

Scheinbar falsch montiert.
4. Unsere Top- Babyprodukte

Bei dieser Frage muss ich eigentlich sofort an „Weniger ist mehr“ denken. Denn was braucht man denn wirklich? K1 kam noch in den Genuss viele neuwertige Dinge zu bekommen, K2 schon weniger. Ich sag’s mal so, ich glaub ihn haben die ausgewaschenen Pullover nicht gestört und wenn Oma und Opa das Baby in chic sehen wollen, dann sind sie gern gesehene Schenker. Wir haben uns damals zur Markteinführung den Manduca gekauft. Das war wirklich eine Top Investition. Auch noch nach acht Jahren und drei Ausleihen an andere Kinder können wir K2 in besonderen Zeiten damit durch die Gegend tragen. Ich zähle den Manduca also ganz klar zu den Top Elternprodukten. Immer neidisch war ich auf die Besitzer einer Federwippe. Das soll ja wohl Wunder wirken bei Babys?! Ansonsten bin ich kein Fan von viel Gepäck. Ich war schon echt froh, als dann diese schicken kleinen Tasche für Windeln und Baby kram auf den Markt kamen. Weniger ist eben mehr!

Kinder machen das Leben bunter. Meistens.
 5. Der Mama Geheimtipp

Redet mit eurem Partner über den „Babyjob“. Der Mann und ich haben sehr genau darüber gesprochen welche Bereiche in wessen Verantwortung liegen. Dies bedeutete auch, dass wir über unsere persönlichen Befindlichkeiten gesprochen haben. So galt der Satz „Ich Versorgung, du Entsorgung“ auch wieder bei K2.  Wir haben auch immer viel darüber gesprochen Wer, Wann und Wo Unterstützung gebrauchen kann. Es erleichtert ungemein das erste Jahr, wenn man einfach miteinander spricht und nicht die Überforderung mit der neuen Situation nur mit sich allein ausmachen möchte. Ich habe auch viel mit meinen Freunden über die neue Situation gesprochen, das war hilfreich.

Folgende Punkte kommen noch aus meinem Herzen:

Es geht nicht immer alles auf einmal. Schritt für Schritt. Ein Baby zu bekommen heißt eben auch, dass man keine saubere Wohnung und keine Heidi Klum Figur direkt nach den Geburten nachweisen kann. Ein Baby zu haben, das bedeutet auch Freiheiten aufzugeben und andere Freiheiten geschenkt zu bekommen. Diese Freiheiten muss man aushalten lernen. Vielleicht gebt ihr eurem alten Leben eine Abschiedsparty, wenn euch das hilft?  Babys und Eltern brauchen Zeit um sich aneinander zu gewöhnen. Nicht nur diese 10 Monate schwanger sein sind für die Gewöhnung da, auch ein langer Zeitraum danach. Ich erinnere mich noch genau an den Moment als ich K2 anschaute und er mich anzwinkerte. Das bedeutete wahrscheinlich so viel wie „Challenge accepted“ und über diesen Punkt sind der kleine Wirbelwind und ich längst noch nicht hinaus. Und hier noch ein expliziter Tipp an die werdenden Väter/ Parterinnen: PACKT EUCH BROTE EIN! Nichts ist schlimmer als direkt im Kreissaal nach der Geburt als vom Partner gefragt zu werden „Teilst du dein Brötchen mit mir?“ Hakt es? Ich spreche aus eigener Erfahrung!“

Viel Erfolg Euch! Ihr solltet Euch im Übrigen beeilen, ab Juli 2016 ist die Hebammenversorgung gefährdet. Unterzeichnet jetzt alle den #ELTERNPROTEST bei Change.org und erzählt es weiter!

Alu
Eltern werden