Ein Liebesbrief an die Musik, denn man kann #Einfachmalsodanke sagen.

Ein Liebesbrief an die Musik – mein Leben.

Es ist 6:30 Uhr. Mein Wecker singt mir in Ohr, ich lasse mich von Musik wecken und den Tag so angenehm starten. Seit einiger Zeit weckt mich das Lied „Stadtrandlichter“ von Clueso. Ein ruhiges, angenehmes Lied.

Immer wenn ich morgens zur Arbeit fahre, höre ich Musik. Meine bunten Kopfhörer hüllen mich ein und lassen den Berliner Lärm draußen. In meinem Kopf kommt nur Musik an und diese ist jeden Tag anders. 


Musikstücke ohne Gesang

Oftmals höre ich am Morgen Musikstücke die ohne Gesang sind. Niemand soll mir ins Ohr brüllen, oder mich mit seiner Pieps Stimme die Laune verderben.
Meine Beine tanzen im Rhythmus von Jazz, oder Klassik zur U-Bahn. Erst wenn ich mein Büro betreten habe, setze ich die Kopfhörer ab. Wie ein Schutzschild haben sie mich auf dem Weg ins Büro begleitet. 

Im Büro ist es still. Niemand hört bei uns Musik, oder hat in seinem Handy eine Melodie gespeichert. Die Telefone und Gespräche in meinem Büroalltag stehen nie still und daher genieße ich die zeitweise Stille wieder sehr. Erst auf dem Nachhauseweg setze ich mir meine Kopfhörer wieder auf. Ich stelle mir Musik an die meine Laune in die Höhe steigen lässt. Es sind oft Stücke, oder Musiker die mich nach mehr als acht Stunden im Büro begleiten. Oftmals lasse ich noch eine, oder zwei volle U-Bahnen im Feierabendverkehr fahren, um noch mehr Zeit mit meiner Musik zu verbringen. 
Denn Musik, das ist ein Bestandteil meines Lebens. Nicht nur, dass ich einzelne Musiker und Musikstücke mit wichtigen Ereignissen und emotionalen Phasen verbinde, auch bedeutet Musik für mich immer eine andere Art von Gefühlen. Ich verbinde den Gang und das Wesen von Menschen oftmals mit Musik. 
Wenn ich an meinen Vater denke, dann höre ich „Black Sabbath“ in meinem Kopf und bei meiner Mutter muss ich an die „Beatles“ denken. Meine Schwester verbinde ich mit „Neneh Cherry“und meinen Mann mit „Sting“, bzw. „The Police“ Meine engste Freundin ist gedanklich mit „Ash“ verbunden und bei meinem besten Freund sind es die „Pilskills“. 

Musik kann wie eine freundliche Umarmung, oder ein ernstes Gespräch sein. Sie kann mich zum Weinen und Nachdenken bringen. Musik ist wie eine andere Sprache. 
Ich habe meinen Mann mal gefragt mit welchem Künstler er mich in Verbindung bringen würde und hatte vermutet, dass es die „Kings of Convenience“, oder „Tocotronic“ sind. Er sagte aber damals, dass es „Like a Hurricane“ von Neil Young sei. Ein wunderschönes Stück, ich freue mich darüber. 
Ich bin also auch für Jemanden Musik und allein schon das ist mein Grund #Einfachmalsodanke zu sagen, den Tönen und Bässen, den Rhythmen und Texten, einfach der gesamten Musik und ihrer Musikgeschichte! 

Liebe Musik,
seit dem alten Ägypten begleitest du tongewandt die Menschheit. Du hast bereits viele Höhen und Tiefen erlebt und bist wohl nie ausgeschöpft (außer bei manchen Radiostücken, da bin ich mir nicht sicher). Du kannst jeden Tag Menschen bewegen, sie verzücken und bereichern. 
#einfachmalsodanke dafür!

Ich hoffe immer, dass meine Liebe zur Musik sich auch die Kinder überträgt und sie mir eines Tages erzählen können, mit welchem Künstler sie mich verbinden.
Ich weiß jedenfalls jetzt schon, welches Lied ich mit K1 derzeit verbinde,
und welches Stück ich im Kopf habe, wenn ich K2 zuschaue beim Spielen.

#Einfachmalsodanke liebe Musik für Dich und für die Möglichkeit Dich inzwischen seit so vielen Jahren auch mobil zu hören. Trug ich Dich am Anfang noch auf Mixtapes durch die Gegend, so kann ich nun sogar durch etliche Streaming Anbieter zwischen den Liedern und meinen Stimmungslagen wechseln.
Musik, das ist ein schönes Geschenk und in vielen „stillen Stunden“ hoffe ich einfach, dass man mir auch mal wieder ein Mix Tape schenkt, denn ganz ehrlich: das fehlt mir!
#einfachmalsodanke 
Geht es Euch bei Musik genauso? Welchen Künstler verbindet Ihr mit Eurer Familie, oder Euren Freunden?
und schaut #einfachmalsodanke  bei der tollen Blogparade von Jako-o vorbei.
 Alu

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