Das Glück in kleinen Dingen sehen, als Vater

Fast hätte ich als ich heute, als ich spät nach Hause kam, ein Sandwich bekommen, welches mein Sohn für mich mit Liebe vorbereitet hatte. Denn ich hatte per Ferntextversand meinen Hunger
preisgegeben.
Mamablog, papablog, Familienblog,
Bald wird es da sein, das kleine – große Glück.
Das Sandwich soll wohl Leberwurst, Mozzarella, Scheibenkäse und Schinken enthalten haben, alles zwischen zwei Scheiben „Vollkorntoast“. Doch der Sandwichmaker hatte selbst so viel Hunger,
dass er es zehn Minuten vor meiner Ankunft erst antesten anbeißen musste und dann …. Na ja so führte wohl ein Bissen zum anderen. Also habe ich mir selbst etwas machen müssen.
Diese kleine Anekdote hat mich an ein Thema in meinem Kopf erinnert, denn sie hat mich froh und glücklich gemacht. Dieser Moment innerer Freude, der wärmt und beglückt.
Das Glück in homöopathischen Dosen
Manches Mal habe ich, in Erwartung von K3, Respekt und unruhige Beine, doch oft fühle ich mich ganz speziell gut – das ist wohl das Glück. Das Glück was in homöopathischen Dosen ankommt.
Vielleicht sind es auch schon Hormone, die sich ihren Weg zur Vaterfreude bahnen? Doch es ist auch noch mehr. Ich denke darüber nach, wie gut einem „glücklich sein“ tut und,  dass ich feststellen muss wie oft wir es nicht mehr mitbekommen. Alles um uns herum ist von außen betrachtet Glückswohlstand. Doch unsere kapitalistische Angst Materie einzubüßen, hemmt unsere Freude an dem was wir haben.
Hüpfeglück.

Also einfache Dinge, einfaches Leben bringen Glück.

Ich habe Kinder, einen interessanten Job, eine tolle Frau (der ich das zu selten sage).
Ich habe, ich habe, ich habe GLÜCK.
Doch zu selten mache ich mir das klar, oder denke darüber nach. Manchmal danke ich Gott und bin einfach nur glücklich.
Ich entdeckte es ab und das kleine Glück: ein Sonnenstrahl trifft mein
Gesicht. Glück: der Regen durchnässt mich vollkommen. Glück: ein Kind wird geboren. Glück: Wenn gar nichts mehr geht. Irgendetwas geht immer.
Farbenglück.
Im wirklichen Leid lässt sich manchmal das Glück finden, in den Begegnungen mit den anderen  in meinen Erinnerungen.
Danke, dass ich glücklich bin, das ich es sein darf.
Die Zufriedenheit breitet sich bei mir aus – und sie besiegt die diffuse Angst. Zumindest für einen ausreichend langen Moment.
Als mein Sohn mir erzählt, wie er mein Sandwich gemacht war und mit wie viel Liebe.
Als die Tochter in den Bericht einstimmt und alles verstärkt.
Als die Frau all das bestätigen kann – war ich glücklicherweise wieder am Anfang bei der Freude über mein nicht mehr existierendes Sandwich.