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Vorbild sein – Nicht alles was man denkt, oder fühlt, sollte man als Eltern aussprechen.

Vorbildlich leben für die Kinder?

Viele verwechseln heutzutage selbst vorbildlich zu leben mit Freiheitsentzug. Dabei geht es doch nur um das Leben, vor den anderen. Zugegeben, Öffentlichkeit wird fortwährend neu erfunden. Doch trotz aller Verführmechanismen, was ich wann für mich alleine tue kann immer noch privat bleiben. Dafür kann ich mir in der Öffentlichkeit doch Mühe geben.
Vorbild sein? Ebenbild sein?

 

Gerade wenn wir Eltern sind, kennen wir den kritischen Blick auf die Öffentlichkeit.

Uns fallen Verhaltensweisen anderer Menschen auf, die wir als unpassend und wenig vorbildhaft einschätzen. Zugegebener weise haben auch wir, irgendwo mal (in grauer Vorzeit), betrunken morgens um 6 Uhr rum gehangen und manches Mal tun wir es heute überhaupt, also niemals, nicht mehr noch.
Doch dies ist keine Entschuldigung – im Gegenteil dies ist eine Mahnung, es nun bewusster zu tun.

Wo ist die elterliche Diskussionskultur geblieben?

Aus der Religion kenne ich diese Diskussion beim Begriff: „heilig“. Heutzutage will eigentlich niemand mehr seine Bequemlichkeit eintauschen gegen eine heiliges, vorbildhaftes Leben.
Dabei sollten wir helfen die Entgleisungen  klein zu halten, in dem wir uns einfach selber benehmen.
Damit meine ich nicht nur das betrunken Sein, ich meine auch die elterliche Diskussionskultur.

Auf Spielplätzen, in Schulen oder sonst wo.

Ich empfinde es als vorbildlich und somit gesellschaftstauglich, dass Menschen, welche sich Gedanken über Zusammenhänge, Hintergründe und weitere Kausalitäten machen sich selbst benehmen.
Mein Rat, als bekennender, zuweilen cholerischer Hitzkopf (im Privaten):
 

NACHDENKEN! Nicht alles, was man denkt und fühlt gehört hinausposaunt.

Ich bin nicht der Nabel der Welt, mein Kind auch nicht, nicht einmal meine Frau ;-).
Daraus folgt, wer bin ich, dass ich andere Menschen damit behellige und Ihnen unterstelle könnte sie würden nicht genug auf meine Bedürfnisse achten? Und geht es ihnen kaum anders?
Ihr merkt es geht mal wieder ums große Ganze. Der Gemeinschaftssinn, die Achtsamkeit, der Mut zum Aushalten – wenn wir uns darin stärken, dann stehen wir vielleicht wieder vermehrt auf wenn Unrecht geschieht.
Denn zwischen einer allgemeinen Ignoranz, in Folge eines sich nicht mehr Bemühen wollens, vorbildhaft durchs Leben zu gehen, gepaart mit der sich einstellenden Resignation der „aufrechten“ die laufend nur mit „Idioten“ zu tun haben müssen und der Feigheit das Leid anderer zu sehen und für Sie einzutreten besteht ein ZUSAMMENHANG!
Vorbild sein heißt für mich: Zusammenreißen, wieder so eine Tugend auf die meine Mutter und Großmutter bestand.
Nicht alles gehört in die Öffentlichkeit – Meine Kotze nicht und auch keine Stammtischparolen. Es kann immer Orte geben, wo selbst das Platz hat.
Moment mal.
Mensch, wahre dein Gesicht und halte dich zurück, denke daran die da draußen wollen auch leben! 
 
DIES JEDOCH ENTBINDET NICHT VON DER PFLICHT ACHTSAM UND HILFSBEREIT ZU SEIN
Denn ehrlich gesagt, interessiert es uns doch alle immer noch sehr, was Andere von uns denken. (Wenn es nicht so wäre würden doch sicher viele sich viel mehr zusammenreißen.)
So jetzt wisst ihr Bescheid, oder?
K

1 Kommentar

  • Katharina Lorber

    August 25, 08 2016 10:01:02

    Sehr richtig. Danke!

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