Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Guten Morgen Welt. Es ist 6:45 Ubr, nach einer weiteren kurzen Nacht schaue ich dem Tag freudig entgegen.
Schwestern.
Nebenan im Kinderzimmer hustet es (mal wieder), ich stehe auf und schaue nach den Kindern. K1 liegt schlapp im Bett und wird wohl heute den Tag auch weiter dort verbringen dürfen. K2 liegt rum und schläft. Der beste Ehemann den ich mir wünschen könnte ist bereits geduscht und packt seine sieben Sachen für einen Tag im Büro und eine Veranstaltung, so dass mit seiner Rückkehr nicht vor 21 Uhr zu rechnen ist. 
Da das Baby nun doch mal schläft nutze ich die Chance und betrete das Bad. Eltern wissen wie schön dieser Ort sein kann.Stille und Wärme, seufz. Ich brauche etwas länger als gewöhnlich und treffe vor dem Bad auf ein aufgewachtes K2 was Richtung Küche tapelt. Unsere Küche ist leider so klein, dass eigentlich immer nur alle stehend, oder direkt auf ihren Plätzen sitzend, Platz haben, ich schlängele mich also durch.
K3 ist wach und möchte auch in die Küche. Gesagt, getan.
K2 wird angezogen und mit dem Vater per Automobil in die Kita verschickt, K1 liegt in meinem großen Bett und erhält Gesellschaft vom Baby und mir.
Wir verbringen den Vormittag im Bett. Es ist schön abzuhängen, zu lesen, zu kuscheln und einige von uns brüllen und meckern auch ein wenig wenn die Windel voll ist, oder ein Hüngerchen plagt.
Zum Mittag gibt es Auflauf von gestern, es lebe die Vorratshaltung. Das größte Kind isst wie ein Spatz und ich denke darüber nach doch noch zum Arzt mit ihr zu gehen, aber irgendwie hat sie dafür zu viel Energie und auch kein Fieber.
Während das Baby schläft, und K1 den Schlaf bewacht, hänge ich Wäsche auf und suche einige wichtige Bankunterlagen zusammen. Was man so tut als Mutter in Elternzeit.
Nachdem all das erledigt ist, wird es auch schon wieder Zeit den Sohn von der Kita abzuholen. Mit der Babytrage (denn der Fahrstuhl am Bahnhof ist kaputt) machen wir uns auf den Weg. K1 muss mit, ein wenig frische Luft tut ihrer Erkältung sicher gut (denk ich mir).
In der U-Bahn bin ich selbst erstaunt das ich hier plötzlich mit drei Kindern unterwegs bin. Wann ist das denn passiert, ist ja der Wahnsinn.
Wir machen noch eine Stopp bei der Videothek, beim Buchladen und beim Drogeriegeschäft und fallen dann daheim alle in die Kissen (und ich kann tippen).
….
Nach einem Stulle mit Brot Abendbrot wird es dann für die Großen ins Bett gehen und das Baby wird es sich (wie jeden Abend) an meinen Brüsten gemütlich machen, dann warten wir gemeinsam auf Konsti der heute Morgen um 7:30 Uhr das Haus verlassen hat.
Tage die schnell vergehen irgendwie. Seltsam.
Alu
mehr #wmdedgt bei Bruellen.