Ein Gedankengang durch grossekoepfe

Im Oktober vor vier Jahren haben wir angefangen zu bloggen, vier Jahre und 1003 Posts (Status 31.10.16) später, schreibe ich diesen Text.

Der Blog ist längst nicht mehr nur ein winziges Hobby, längst hat er einen festen Platz in meinem Leben (und vielleicht ja auch in Eurem) und Konsti sitzt schon so lange an seiner Dissertation wie er auch an diesem Blog (und seinem Zweitblog) sitzt. Die Zeit vergeht mit uns und das Bloggen hat uns viele tolle neue Perspektiven, Möglichkeiten und Begegnungen ins Leben gespült.

Vier Jahre später, alle sind gewachsen.

Lasst uns unsere Stimmen nutzen.

Viele tolle BloggerInnen haben sich längst aus der Netzanonymität für mich herausgelöst, sind Gesprächspartner, Schreibpartner, Kollegen und vielleicht sogar Freunde geworden.
Doch mit dem Begriff Freundschaft möchte ich nach einigen Erlebnissen in dieser Bloggerwelt vorsichtig umgehen, denn nicht alles ist Gold war glänzt und nachdem einige Dinge feurig begonnen haben sind sie längst abgekühlt, oder gar nicht mehr existent.
Die Bloggerwelt ist nicht immer flauschig, genauso wie ein Schulhof gibt es verschiedene Ecken, Meinungen und Grabenkämpfe, unnötig aber man wächst daran, immer und immer wieder.

Ich bin dankbar für jede Erfahrung.

Trotz allem habe ich allen Begegnungen viel zu verdanken, sie haben mich und auch mein Verständnis vom Internet, von Familie und der Bloggerwelt geprägt und mich verändert.

Hätt der Hund, dann hätt er nen Hasen.

Hätte ich ohne all diese tollen Menschen schon zweimal das Riesenevent Blogfamilia durchgezogen?
Hätte ich ohne all diese neuen Perspektiven nochmal den Schritt gewagt zu stillen?
Hätte ich ohne all diese neuen Möglichkeiten denn so oft Hamburg besucht?
Hätte ich ohne all diese tollen Texte denn jemals darüber nachgedacht selbst wieder mehr für Print zu schreiben?
Hätte ich ohne Zuspruch denn meine Stimme für Politik erhoben?
Hätte ich ohne all unser LeserInnen denn trotzdem weiter gemacht, all die Jahre?

Ich bin dankbar für die Möglichkeit Euch unsere Geschichten zu erzählen, Euch unsere #TrialandError Erziehung zu zeigen und mit Euch darüber ins Gespräch gehen zu können. Ich bin nicht immer konform, nicht immer kuschlig, nicht immer gefällig, aber ich schenk Euch mein Herz, teile es mit Euch und vertraue Euch.
Dafür möchte ich mich immer und immer wieder bei Euch LeserInnen und den anderen BloggerInnen bedanken.

 

Es macht mir Spaß für Euch da zu sein virtuell und real, DANKE.

Unsere Familie ist gewachsen wie das Blog in den letzten Jahren und ich hoffe sehr, dass Ihr uns noch eine Weile lang begleiten werdet auf unseren Gedankenpfaden durch die grossenkoepfe Berlins.

Alu