Mit dem KosmoBits Experimentierkasten spielend programmieren lernen

 
 
elternblog, Familienblog
Viel drin in dem Kasten.

 

Als ich mit 14 die Entscheidung traf ich würde in der 9. und
10. Klasse als Wahlpflichtfach Latein belegen, tat ich das auch weil die
wichtigste Alternative Informatik mir wie ein zahnloser Tiger vorkam.

Auf alten
Rechnern Codes ausprobieren, bei einer Lehrerin deren Kenntnisse ich gering
einschätzte, war nicht verlockender als eine antike Kultursprache zu erlernen. Für
meine Spiele unter DOS reichten meine Kenntnisse, um in der autoexe.bat und der
config.sys den nutzbaren Arbeitsspeicherplatz usw. zu optimieren und dann
irgendein Spiel zu spielen. Als ich mir mit 16 Jahren, in der 10. Klasse, eine
E-Mail-Adresse eintrug (schön dusselig, wie es einmal üblich war:
pusteblumenmann@internet.cc), war noch niemandem im meinen Umfeld klar wie es
mit all dem weitergehen würde…
Gaming. Coding. Making von Kosmos.
…Nun sind meine Computerkenntnisse auf dem eines
interessierten Anwenders stehen geblieben, was ich leider über meine
Lateinkenntnisse nicht mehr sagen kann. Da kommt es gerade recht, dass ich Dank
KosmoBits ein wenig, gemeinsam mit den Kindern, programmieren lernen darf. Auch wenn selbst K1 noch unter der Mindestaltersempfehlung von 12 Jahren ist, waren beide unglaublich
fasziniert von dem Programmierprobierkasten.
Vaterblog,
Wir bauen den Kasten auf.

 

Am Anfang steht immer die Anleitung.
Dankbar war ich für fachkundige Unterstützung des Erfinderonkels, eines der wenigen Naturwissenschaftler in unserem Umfeld. Zwei Stunden halfen K1 und K2 (9 und 6) mit. Dabei galt es
zuerst eine Art Spiele-Controller (Interaction-Board) selbst zusammen zu bauen
und kleine farbige Sensorenroboter (Sensorbots) die für verschiedene Aktionen wie Licht, Temperatur usw stehen. Der Controller beinhaltet nun das
KosmoDuino als „Gehirn“ vom ganzen. Denn der Baukasten bietet insgesamt drei

Faktoren: Gaming, Coding und Making.

 
Elternblog,
Liebevoll ausgepackt von K2.

 

Ganz schön viel Innenleben diese kleinen Robots.
Das Gaming haben wir dann auch am ersten Abend mit Hilfe der
App und dem Controller ausprobiert. Es hat den Kindern gefallen. Mich erinnerte
es an ein Jump´n run der frühen 90er Jahre. Dabei ist allein schon die
Bedienungsverzögerung des Pads eine Herausforderung. Auch der Inhalt des
Spieles ist ganz aufs Programmieren ausgelegt. Man sammelt über verschiedene
Ebenen Programmierbefehle, die am Ende eines (Teil)-levels richtig in einer
Programmieroberfläche angewandt werden müssen.
Coding mit KosmoBits.
D iese kleinen Befehlsmonster und ihre Codes sind der Schlüssel zum Programmieren. Nachdem wir öfter auf dem Pad das Spiel via Bluetoothcontroller „gezockt“ haben (natürlich immer nur max. 15
Min).
Jump and Run mit eigenen Befehlen.
Eines Abends konnte ich mich dann an Phase zwei wagen (s.oben, ich bin ein Programmierdino), das Coding. Nun musste Arduino (eine Programmieroberfläche) heruntergeladen werden und die Bluetooth Funktion wird genutzt und die KosmoBits-Bibliothek in das Programm integiert
werden. Darauf folgten kleine Programmierungen nach Anleitung (bis Projekt 19).
An deren Ende ich eine Leuchtdiode blinken lassen konnte und
mit zwei in „male“-Drähten (Jumperkabeln) Funktionen an und ausschalten konnte
–ich! (ja, lacht nur Ihr Info-Nerds!). Ich bin stolz. Auch der nächste Schritt „making“ lies sich ausprobieren.

 

Meine Hormone waren auf Hochtouren, da kann man den Technik interessierten Teens mehr Geduld wünschem. Ich wurde aber auch immer wieder von zwei Kindern gestört unbedingt alles neue ausprobieren und spielen wollten.
Man kann mit dem KosmoBits Experimentierkasten verschiedene Level erreichen. Von Schritt 1 zu Schritt 3 sind es (gefühlt) einige Sprünge bei denen der Nachwuchs sicherlich auch mal Hilfe gebrauchen kann. Es fühlt sich aber auch echt gut an mit „Kleinigkeiten“ so viele Dinge verändern und bewegen zu können.
Ich würde den Kasten wahrscheinlich auch schon Kindern ab 10 Jahren mit interessierten Müttern und Vätern empfehlen. Hier ist jedenfalls ein Besuchshighlight und wird von der großen Tochter jedesmal stolz präsentiert. Natürlich haben einige Besuchskinder den KosmoBits Experimentierkasten jetzt auch auf ihrem Wunschzettel.
Damit auch Ihr in den Genuss des KosmoBits Experimentierkasten kommen könnt, den den Toy Award 2016 erhalten hat, verlosen wir einen Kasten im Wert von 149 Euro an Euch.
Dafür solltet Ihr uns bis zum 9.12.2016 um 22 Uhr einen Kommentar unter dem Artikel lassen und Ihr müsst dafür über 18 Jahre alt sein und in Deutschland wohnen.
Viel Glück,
Konsti
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