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Wochenende in Bildern

Tagebuchbloggen am 5. Juli 2026 – Was machst du eigentlich den ganzen Tag? #WMDEDGT

Tagebuchbloggen am 5. Juli 2026 – Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Es ist Sonntag und ich habe das erste Mal seit mehreren Tagen gut geschlafen. Ich habe solche Probleme zu schlafen, bin immer wieder um 4 Uhr wach und kann dann selten wieder einschlafen. Daher tat es heute sehr gut mal länger als acht Stunden am Stück geschlafen zu haben. Ich wache also erfrischt auf und das ist doch schon mal was.

Während mein Mann unsere Freunde mit dem Auto abholen fährt (vom Bahnhof, damit sie nicht so weit gehen müssen), bereite ich Frühstück vor. Wir haben die Familie zum gemeinsamen Vormittag eingeladen. Als die Vier bei uns eintreffen habe ich schon das Frühstück vorbereitet und die Brötchen aus der Brötchentüte von Too Good to go, die ich gestern Abend noch abgeholt hatte, sind schon im Ofen. Ich mag es, dass man da echt so gute Mischungen für wenig Geld bekommt.

Gute Mischung, das waren nur noch die Reste.

Unsere jüngste Tochter spielt mit den kleineren Kindern und so schaffen wir es auch mal mehr als zwei Sätze zu reden, das finde ich richtig gut. Wir verbringen unseren Vormittag mit Essen, Kindern zuhören, im Garten sitzen, Kinder nach Stürzen trösten, gemeinsamem Lachen, gemeinsamen Diskutieren und irgendwie fliegt die Zeit und zu 12.30 Uhr merke ich dann, wie erschöpft ich schon wieder bin. Diese Erschöpfung, die mehr ist als Müdigkeit, nennt sich Fatique und hat mich leider echt fest im Griff. Gerade wenn ich volle Tage hatte, dann sind einige Tage danach wie ein Kahlschlag, wie eine Zäsur. Ich bin dann so müde und fertig innendrin, das ist einfach super unangenehm. So auch heute.

Mittagspause

Mein Mann fährt also die Familie wieder zur Bahn und ich gehe direkt ins Bett. Schlafmaske auf, Ohrenstöpsel rein und dann einfach die Augen zumachen. Früher habe ich mir keinen Wecker deswegen gestellt, inzwischen habe ich in einem Coaching gelernt, dass man sich entweder 45 Minuten oder 1,5 Stunden einen Wecker stellen soll, denn das sei der natürliche Rhythmus des Körpers. Ich stelle also 1,5 Stunden ein und drifte ins Traumland ab. Als ich wieder aufwache bin ich zwar nicht “erholt” aber wieder mit mehr Energie bestückt, was schon mal hilfreich ist.

Alle anderen Familienmitglieder haben sich auch hingelegt oder daddeln an ihren Geräten rum, irgendwie alles recht entspannt. Ich gehe ein Stück Kirschkuchen essen (den hatte ich gestern gebacken) und trinke einen Matcha. Meist hilft mir das über den Nachmittag zu kommen, gemeinsam mit meinen Medikamenten. Nach dieser kleinen kulinarischen Pause gehen wir spazieren. Ich muss mich dringend bewegen und will außerdem nachschauen ob auf unserer Runde die Mirabellen Bäume sich schon gefärbt haben. Wir laufen also los (Es sind immer 2,5 km die gleiche Runde) und der Wind ist ganz schön krass heute. Es fühlt sich an, als wäre man am Meer und man weiß nicht so richtig ob man nun eine Jacke bei 20 Grad braucht, oder nicht? Die Mirabellen Bäume sind noch nicht gefärbt, aber die Runde ist trotzdem schön, weil sich alles im Wind wiegt und es so nach Sommer riecht.

Eine Runde raus.

Ich liebe es da die Veränderungen zu sehen, das tut mir echt gut. Als wir wieder zu Hause sind, beginne ich dann mit meiner Gartenarbeit. Morgen ist Biomüll, haben wir natürlich vergessen. Also nutze ich die Energie und beschneide die Tomaten, dünne den Kürbis aus, gieße alle Hochbeete und befülle die Vogelstationen.

Seltsamerweise dauert dieses ganze Gartengedöns doch immer länger als gedacht. Da ist plötzlich doch ne Stunde um und die Finger sind so richtig schön dreckig. Am Ende kann ich dann noch die Straßenbäume gießen gehen, das mache ich auch immer. Als ich dann zurück im Haus bin nutze ich den Drive und fange an “Abendbrot” vorzubereiten. Wir hatten ja kein so richtiges Mittag, daher gibt es heute ein frühes Essen. Von meiner Arbeit (wo ich neben einer Bio Gärtnerei arbeite) habe ich Zucchini, Tomate, Fenchel, Zuckererbsen, Möhre und Frühlingszwiebel mitgebracht. Daraus wird heute ein Auflauf, damit die Reste verbraucht sind und es eher gesundes Essen gibt. Die Kinder finden es natürlich nicht lecker, war ja klar. Da bringt auch die überbackenen Käseschicht nix.

Auflauf mit Gemüse und Käseschicht.

Die Kinder meckern also und ich hab schon gar keine Lust mehr. Ich mache mir also meinen Teller fertig und setze mich dann einfach mal hin und schaue eine Doku und mache mein Wochenende in Bildern fertig. Es war bis hierhin ein schöner Tag, aber auch, wie so oft erschöpfend.

Morgen beginnt die letzte Woche vor den Ferien und ich muss nochmal alle Kräfte sammeln, denn natürlich stehen noch zwei Sommerfeste an und na ja, arbeiten gehen muss man ja auch noch.

Mehr bei Bruellen

Tagebuchbloggen am 5. Juli 2022 – #WMDEDGT

 

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3 Comments

  • Das Wochenende in Bildern 4/5.Juli 2026
    5. Juli 2026 at 19:19

    […] Tagebuchbloggen am 5. Juli 2026 – Was machst du eigentlich den ganzen Tag? #WMDEDGT […]

  • Catrina
    5. Juli 2026 at 19:27

    Irgendwie kommt mir das bekannt vor mit dem Genöhle über das Essen – vor allem, wenn Gemüse drin ist.

  • Alu und Konsti
    5. Juli 2026 at 19:38

    Ja, echt doof.

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