Sonntagabend, wir hatten ein erfülltes Wochenende, alle vier verbliebenen. Nun
sitzen wir nach dem Abendessen noch zusammen. Es ist Zeit für Terminabsprachen.
Dieses Mal ist er wieder komplexer, da Alu und ich viel Programm haben in den
folgenden Tagen. Außerdem folgen auf die nächste Woche die Herbstferien. Da
fahren wir gemeinsam mit einem Freund von K2 weg, zu einem gemeinsamen
Freund. Dann wollen wir noch etwas gemeinsam unternehmen (also wir Eltern
wollen das).

Die Kinder und wir besuchen einen Kletter-Sicherungskurs
Am Wochenende darauf machen wir einen Kletter-Sicherungskurs, damit wir auch
einmal die Kinder sichern könnten. Für die zweite Woche soll es dann für Teile der Familie zu den Großeltern gehen. Hin fahre ich die Kinder (nach dem o.g.) Kurs, zurück sollen die Teile der Familie mit den Großeltern kommen. Denn ich bin auf Studienreise mit dem Seminar, was ich veranstalte. Zudem gibt es den dringenden Wunsch der jüngsten Tochter an Halloween wieder daheim zu sein. Hier passiert zwar nicht viel am Abend vor Allerheiligen. Das ist jedoch immer noch viel mehr als bei meinen Eltern auf dem Feriendorf.

Der Herbst hält langsam Einzug.
Irgendwo bei der Besprechung der letzten Schulwoche gibt es dann noch
Diskussionen über das Klettern. Gegenseitig weisen wir uns in dem hitzigen
Gespräch daraufhin ruhig zu bleiben, am Ende bekommen wir das auch hin, zum
Glück. Ein anderer Knackpunkt ist die Frage, wann und wie die Jüngste auch mal allein nach Hause kommt. Wir sind an der neuen Schule noch am Üben, denn die Wege sind neu und Berlin ist groß.
Irgendwann stehen alle Termine im Planer
Schließlich stehen all unsere Termine in verschiedenen Farben im digitalen
Familienkalender. Den nutzen wir Eltern und die große Tochter. Einen sechsspaltigen
Familienkalender in A3 haben wir neulich weggetan. Denn es ist das dritte Jahr in
Folge in dem wir bis auf anfängliche Einträge den anlogen Planer nicht mehr nutzen.
Zwar ist Papier oft übersichtlicher als ein Handybildschirm, doch für normal hilft da
genaues und doppeltes gucken. Nur manchmal übersehe ich einen Eintrag oder
verschiebe aus versehen mit meinen Fingern einen Termin.

Hallo Samstag. Wir sprechen heute mal über Termine.
Die beiden jüngeren Kinder haben bis auf das Hausaufgabenheft keinen
Einblick. Ihnen reicht es, wenn wir sie immer Sonntags in Kenntnis setzen. Jedes Mal,
wenn die Runde vorbei ist und wir uns im Bilde fühlen (und manchmal auch wieder
abgekühlt haben), wurde richtig etwas geschafft. Wir sinken in die Sessel und gleiten
mit leichterem Zeitvertreib in den Abend. Erschöpft und verplant.
Euer Konsti
#Mentalload Wer sind all diese Eltern? Meine Speicherkarte ist voll





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