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Éines Vaters Gedanken zum Frauenbild #Vereinbarkeit


Die Frage nach dem Verbleib der Frau – Vereinbarkeit

Als ich heute noch einmal überlegte, welches Thema mir denn
frei und interessant genug war um es zu zerdenken und dann zu protokollieren,
landete ich bei der Nachricht: „Sylvia Kristel ist tot“. 
Erst wusste ich nicht, wie diese Frau es auf die Kulturseite von Spiegel-online
geschafft hatte.
Doch der Untertitel, sie hätte die Emmanuelle gegeben, öffnete mir die Augen. Der
Film, bei dem ich im Kreise meiner Cousinen und Schwester dass erste Mal eine
nackte Brust sah.
Diese Woche war ich mehrfach in der Gemäldegalerie Berlin. Dort
habe ich mich vor allem mit Bildern von Maria, der Frau aus Nazareth und der in
der Kirche wichtigsten wenn nicht sogar einzigen wahren Frau  befasst. Auch dort gab es einige schöne,
nackte Brüste, doch hier in einem ganz anderen Zusammenhang.
Während Spiegel für zuerst genannte Actrice bedauert, dass
ihr ernste Rollen verwehrt blieben, wurde mir bei der Betrachtung der
Marienbilder bewusst, wie sehr doch die Welt lange Frau und Mutter als synonym
gedacht hat. Ich bin sicher kein
Feminist der alten Schule, doch diese Parallele ist eher traurig als
ermutigend. 
Sylvia Kristel scheint mehr gekonnt zu haben, als wie Eva vor dem
Sündenfall rumzulaufen und Körperlichkeit zu zelebrieren. Und auch Maria war
mehr als die Mutter Gottes.
Bild von Pixabay
Wenn also in dem
Monat, in dem Emmanuelle starb, auch der Gottesmutter gedacht wird, lässt mich
das Beides zusammen denken und ich stelle fest: Eine schriftstellerisch tätige
Frauenministerin und ein weiblicher Kanzler schafft noch längst keine neuen
Verhältnisse für Familien, Frauen und Rollenbilder. Auch wenn Stellen angeblich
ausgeschrieben werden ohne Hinblick auf Geschlecht und soziale Rolle oder
Betriebe sich mit Zertifikaten und halbseidenen Bekenntnissen zu Müttern,
Familien und Vätern bekennen. Echte Vaterzeit bleibt schwer umzusetzen. Vollzeit
arbeitende Mütter passen ebenso wenig ins Bild, wie Mütter die Ihre Kinder so
lange wie möglich zu Hause betreuen wollen.
Wir schreiben das Jahre 2012,
unendliche Weiten… aber NULL Toleranz?

Konsti

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