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Elternleben

Mein Corona – Dein Corona

Die Verunsicherung hat uns wohl alle erreicht. Egal ob wir preppende Quarantäniker sind oder immer noch den Begriff Panik im Kopf hin und her wälzen. Corona ist da und gleichwie, alle müssen sich und andere schützen. Wir besprechen nun auch mit den großen Kindern in groben Zügen die Situation.  Die Bildungseinrichtungen der Kinder werden geschlossen. Wir müssen uns umstellen.Auch im Dienst fahren wir den Betrieb herunter. Dort wo Wissbegierige bisher dazulernen konnten wird nun das Angebot eingeschränkt. Daheim haben wir noch einmal die Vorräte aufgefüllt. Alu und ich halten allabendlich einen Krisenstab ab (gestern schauten wir die Pressekonferenz von Söder und Merkel). Dabei sind unsere Einschätzungen gemäß der Berichterstattungen und Bekanntmachungen vorsichtiger geworden. Wenn die aktuelle Statistik stimmt werden drei von uns fünf den Virus bekommen und erkranken.

Mein Corona - dein corona

Dies ist eine Ungewissheit, die wir zuvor nicht erlebt haben.

Wir wollen mithelfen die Verbreitung des Corona-Virus in seiner neuen Form zu verhindern. Doch völlig unerwartet stülpt sich unser Leben um. Die Ernsthaftigkeit kann wohl keiner recht benennen. Wir werden uns als Familie zusammentun und schauen, dass uns die Decke nicht auf den Kopf fällt. Ich hoffe einfach, dass bestimmte Dinge weiter möglich bleiben. Das wird wohl am ehesten dann der Fall sein, wenn so viel wie möglich nicht geschieht, damit wenige Dinge noch sein können. Ich denke hier an wichtige Feste oder aber auch Anteilnahme bei Bestattungen usw. Denn auch wenn Geisterspiele und geschlossene Museen ärgerlich sind, viel schlimmer wirken sich langfristige Stilllegungen der Mitmenschlichkeit aus.

Wir brauchen einander.

Wir brauchen Kapazitäten füreinander.

Dazu benötigen wir neben sachkundigen Informationen auch Optimismus.

Mir ist unbestimmt mulmig. 

Wie geht es euch? Was macht Ihr? Bereitet Ihr euch vor und wie? Wie glaubt Ihr geht es weiter? Welche Dinge beschäftigen euch gerade?

Ich freue mich auf eure Anmerkungen. Bleibt gesund!

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Konsti

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4 Comments

  • Kathrin Reichelt
    14. März 2020 at 22:00

    Hallo,

    Nun, was machen wir.. Als erstes haben wir die Großeltern auf Abstand gebeten. Damit sie jedoch noch immer Kontakt zu den Kindern haben, machen wir Face to Face Anrufe über das Handy. Es ist zwar nicht wie die richtigen Treffen, aber besser als nichts.

    Hamsterkäufe…. *grrr* Nein. Nicht im klassischem Sinne a la 59 Kilo Nudeln etc. Aber wir haben nun einen 2 Wochen Einkauf an Lebensmitteln getätigt.

    Wir gehen noch immer raus. Allerdings vermeiden wir den Kontakt zu anderen. Jedoch mit kleinen Kindern kann ich nicht dir ganze Zeit in 4 Wänden sitzen.

    Läßt but not least – den Einkauf der älteren Generation mit gemacht, damit sie nicht unter Menschen müssen (die mit geschwächten Immunsystem)

  • Alu und Konsti
    14. März 2020 at 23:02

    Liebe Kathrin, vielen Dank für die Einblicke. Wir müssen uns mit unseren drei Kindern noch eingrooven. Doch ich glaube das wird schon. LG und bleibt gesund! Konsti

  • Lira
    15. März 2020 at 06:59

    Wir haben erstmal jede Menge tiptoi und hörbucher bei Amazon geordert. Ausserdem einen zwei Wochen Einkauf gemacht. Wir machen homofice und wechseln uns täglich mit der kinderbetreuung ab. Wir wollen unsere Küche renovieren und ein hochbeet auf der Terrasse bauen. Ausserdem versuchen wir die Kinder viel in den Garten zu schicken.

  • Kerstin
    17. März 2020 at 10:33

    Ich habe ein paar Lesebücher und etwas Lehrmaterial gekauft, da von der Schule nur sehr wenig kam (weniger als es ansonsten als Hausaufgaben gibt). Länger als eine, anderthalb Stunden am Tag würde ich den Großen aber nicht davor setzen. Ansonsten werden wir viel in den Wald gehen oder an die Elbe. Meine Selbständigkeit setze ich erst einmal aus. Vorräte haben wir nicht gekauft, ich war gerade dabei, unsere Schubladen mal zu leeren. So lange die Lebensmittelgeschäfte in Italien noch geöffnet haben, mache ich mir da keinen Kopf.
    Es ist jetzt halb elf, und die Kinder haben noch immer nicht gefrühstückt, weil sie mit Decken und Kissen aus unserem Bett eine Rutsche bauen. Ich hoffe mal, es geht so weiter 😉
    Herzliche Grüße an alle und gute Nerven wünsche ich.

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