Portemonnaie und Schlaf- Ehefragmente nach neun Jahren
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Elternleben

Portemonnaie und Schlaf

Wir sind heute neun Jahre kirchlich verheiratet. Zwei Geschichten aus dem Alltag.

Portemonnaie

Ich weiß gar nicht wie oft ich schon meine Geldbörse verloren habe. Neulich war es wieder soweit. Dabei erzählte ich kurz davor wie viel Glück ich bisher damit gehabt hatte. Oft verloren aber ohne Schaden zurückerhalten.

Und neulich da wollte ich einen Ausflug mit dem Sohn machen. Ich fand mein Portemonnaie nicht. Mittlerweile suchte ich es drei Stunden. Der Ausflug fiel ins Wasser und das ungute Gefühl dass mein Sohn etwas mit dem Verschwinden zu tun hatte steigerte sich. Er sagte nur lakonisch “Papa, is weg” was sonst auf gespieltes Desinteresse als Tatbeteiligungsverschleierung hindeutet.

Dann ein Einfall: Nichts, noch einer: Nix, eine Idee: Kein Fund … und ein Blitz, sämtliche Demenz weggeblasen: Ein Korb an der Garderobe, hier tue ich es doch nie hin! Und die Erinnerung: Ich wollte es am Abend zuvor schnell aus der Spiellinie der Kinder kriegen und tat es dorthin wo selbst meine Frau es nicht gefunden hätte.
Schöner Mist! Gibt es eigentlich diese Pieper, die auf Pfiff reagieren mittlerweile im Scheckkartenformat?Solch eine Karte würde noch hineinpassen…

Konsti

Aufstehen

Ich wache auf und schaue ins Halbdunkel. Bitte, bitte lass mich noch einen Moment lang liegen. Ignoriere mich einfach, ich bin gar nicht hier. Ich versuche mich vor der Realität zu verstecken und meist lässt mich der Mann auch. Er steht auf und macht Kaffee und ich darf noch mal wegschlummern. Vielleicht sind es diese kleinen Momente die eine Beziehung ausmachen? Den Blick für das kleine Glück bewahren das Eigene und das Andere?

Ich schiebe am Abend noch mal das Baby um den Block damit Konsti die Augen zumachen kann. Das Leben ist kein Ponyhof, aber vielleicht wäre das auch nicht angenehm, wer weiß?

Alu

Der Hund im Kissen

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