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Kindergartenkind

Dabei war es doch so..die Entdeckung der Langsamkeit mit Kindern

Die Entdeckung der Langsamkeit mit Kindern

Wo bleibst du denn? Wir haben 10 Minuten auf euch
gewartet“
 begrüßt sie mich, als der Sohn und ich aus dem Haus treten, um mit unseren
Mädels durch die Sonne zu spazieren. 
Ich fühle mich schuldig und entschuldige
mich. Die detaillierte Wahrheit ist bei solchen Situationen ohne hin nicht von
Belang.

Die Langsamkeit und ich, auch to go?!


Dabei war es doch so:

Eigentlich waren wir kurz nach den Damen fertig. Doch
auf einmal kam der Junior auf die Idee noch einmal zurück in das Kinderzimmer
zu laufen. Dieses, dieses und dieses da müsse unbedingt mit. Ich sah mich
schon einen Rucksack mitnehmen, für eine Stunde rausgehen. Gespräch hier,
durchbrochene Vehemenz da, am Ende bleibt eine Legofigur in meiner
Jackentasche. Im Treppenhaus geht es dann nicht (wie zuerst angetäuscht: K2 geht
bis zum Treppenabsatz nach unten) per Fuß vor die Tür, sondern wir wählen den
mystischen Weg zum Fahrstuhl. Dabei nehmen wir drei Türen, die alle Grund eines
Aufenthalts werden. Zwischendurch auf dem Übergang zum Treppenhaus wo der Lift
liegt ein vierjähriges Drama in Reinkultur, inklusive einer Träne. Irgendeine
Figur fehlte ihm nun doch. Der beharrliche Vater bleibt standhaft (klopf auf
meine Schulter) und weiter geht es. Der Knabe drückt auf den Fahrstuhlknopf.
Die kleine Kabine kommt hinauf. Ich solle einsteigen! Er gehe dann Treppen. „Aber
Papa du wartest auf mich in der 8. Etage, ja?
” Es gibt nur 5!

Von Stock zu Stock denken

So fahre ich von Stock
zu Stock, jedes Mal verlängert der Bengel die Laufzeit. Beim zweiten Stock
werde ich wagemutig und drücke „0“. Unten angelangt, den Rücken der Frau vor
der Haustür sehend, erreichen mich Klageschreie. Ich fahre zurück zu “1”. Dort
treffe ich nach dem Öffnen der Tür auf den Jungen. Er macht mir Vorwürfe. Wir fahren
gemeinsam hinunter. Draußen die Eingangs beschriebene Frage. K2 läuft los.
Bleibt stehen. Klagt: „Kann ich mit dem Laufrad fahren?“. Wir sagen ja, denn
wir hoffen dadurch zügiger voran zu kommen. Ich fahre wieder hoch, hole das Teil. 50 Meter später, trage ich es bis zum Ende der Tour.
K.

Sich eine Pause gönnen? Geht ja immer mit Kindern.

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1 Comment

  • Mama Schulze
    28. April 2015 at 11:35

    Genau so. Und nicht anders. Danke!

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