Neues aus der Waldorschule, gegen das Atom und für die Menschenliebe
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Für die Menschenliebe! Gegen das Atom! Neues aus der Waldorfschule

Das mit dem Strahlendings muss weg, Neues aus der Waldorfschule

Über wenige Dinge ist sich
Merkel-Deutschland so einig wie über die Atomkraft: Das mit dem
Strahlendings muss weg! Denn Strahlen böse. Wer Menschen lieb hat,
der ist gegen Strahlen, wer nicht gegen sie ist, muss ein schlechter
Mensch sein. Nicht jeder allerdings pflastert sich mit dem Ausweis
der großen allumfassenden Menschenliebe das Auto voll, es sei denn
er oder sie wohnt in Kreuzkölln (westsozialisiert) bzw.
Oberschöneweide (ostsozialisiert) und schickt die Blagen auf die
Waldorfschule. Wie farbenfroh die Kangoo- und VW-Bus-Parade, die da
jeden Morgen im Halteverbot die Straße verstopft! Gut, man müsste
die Straße nicht verstopfen, statt direkt vor dem Schultor zu
halten, könnte man auch zweihundert Meter weiter parken und das
Stückchen laufen … aber dann würden die Entenschuhe arg nass,
gell.

Die sind halt nicht imprägniert, weil man den Planeten der
Nachwelt erhalten will. Außerdem riecht der Rasta immer so
unangenehm, wenn er nass wird. Dann lieber in dritter Reihe parken
und trotz Gegenverkehrs und enger Straße so unbeholfen wenden, wie
es nur die linken Berliner können. Als müssten sie beweisen, wie
sehr sie die Autos hassen, die sie leider benutzen müssen. (Zum
Glück sind sie wenigstens gegen die Strahlen.) Derweil der
LOS-Laster , der LDS-Transporter – auch nicht grade Virtuosen am
Lenker – auf dem Weg ins Industriegebiet (dort, wo die
steuerzahlenden Deppen arbeiten, die für die Atomkraft sind) die
Abkürzung über den Bürgersteig nimmt, um am geballten
Hippie-Autismus vorbeizukommen.
Die paar Schulkinder und Ostomas, die
dabei dran glauben müssen …

Wenigstens nicht verstrahlt gestorben!

Übrigens auch total faschistisch, das Halteverbot an der
Straßenmündung. Sind doch nur 15 Minuten, die ich mein Kind
beknuddeln muss, bevor ich es für vier Stunden abgebe. Da kann der
Morgenverkehr schon mal warten. Dass sie mich an der Engstelle
übersehen mit meiner linksalternativen Schrottkarre, das Argument
zählt nicht: Schließlich leuchtet der Anti-Atomkraftaufkleber
selbst im Dunklen rot-gelb und zweihundert Meter in den Gegenverkehr.
Es war halt schon immer unbequem, eine Haltung zu haben! Für die
anderen zumindest.
Jost Burger

 

 

 

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