#1000Tode, Er hat einen respektvollen Platz in der Mitte verdient.

Tausend Tode schreiben 264 Manchmal denke ich darüber nach, wie gut es mir geht. Dann fällt mir, zumal als christlich erzogenem Menschen, aber auch unabhängig davon ein, dass all dies endlich ist. Oft spreche ich dies auch aus und bemerke, dass mein Gegenüber ein Unbehagen befällt. Viele möchten das nicht thematisieren. Mittlerweile will ich dann am liebsten wie der vermeintlich wahnsinnige Alte aus Monty Pythons Das Leben des Brian herumhüpfen und statt „Jehova, Jehova“, „Tod, Tod, Tod“ rufen. Denn anscheinend können wir jeden Mist thematisieren und zum Tischgespräch erheben, doch den Tod und dessen Aufarbeitung verschieben wir. Auf irgendwann – wenn es zu spät ist. Wenn wir hier nichts mehr zu reden haben, weil wir dann tot sind. Dabei erzähle ich nichts Neues, irgendwann erwischt es uns halt. Und wann, wenn nicht in den guten Momenten, sollten wir darüber reden? Allein schon, um handlungsfähig zu werden, theoretisch und praktisch. Denn Dinge, die wir nicht ändern können, müssen wir erst recht besprechen. Dann lähmen diese uns nicht zu sehr und wir können umso intensiver leben. Ein bisschen fehlt sie uns eben doch, die Ideenwelt von vor 1600. Als Geschichte und Leben noch Heilsgeschichte waren. Als die Menschen alltäglich Tod sahen.  Als … #1000Tode, Er hat einen respektvollen Platz in der Mitte verdient. weiterlesen