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Wochenberliner: Jean Paul

Nur kurz heut. Jean Paul, eigentich Johann Paul Freidrich Richter, wurde vorgestern von 250 Jahren geboren. Kenner lieben seine mäandernden Großwurmsätze, mit denen er uns durch Siebenkäs, Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal, Hesperus oder seine Selberlebnsbeschreibung führt. Unfassbar produktives Genieschreiber, der zu Lebzeiten ein regelrechter Star mit Riesenauflagen war und doch erst im 20 Jahrhundert wiederentdeckt wurde als einer, der die schiere Lust am Alles-auf-einmal-Denken-und-Aufschreiben zu literarischen Kunstform erhob, und in dessen scheinbar surrealistischen Figuren sich die ganz reale Welt beschrieben siht. Nicht wenigen bekannt durch die Vorliebe Arno Schmidts für Jean Paul. Goethe und Schiller fanden den Mann ungehobelt und von mangelhafter Bildung. Naja Pauls Hesperus, sein literaricher Durchbruch, verlauft sich halt besser als der Werther.
Jean Pauls Werke gibt’s in vielen günstigen und schönen Augaben. Seinen Lebensmittelpunkt fand er in Bayreuth, wo er 1825 auch starb. Ein Museum gibt’s ihm zu Ehren dort. Es soll Menschen geben, die Bayreuth vor allem wegen ihm für eine Reise Wert halten.
Konsti

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