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Neues von gestern, Retro – der Nachlass von Eberhard Meckel

Der Nachlass von Eberhard Meckel

Jetzt war es schon gestern, dass ich viele Themen im Kopf
hatte für ein freies Thema. Ich hätte über Retro nachdenken wollen, über Reisen
oder über Erziehung. Stattdessen habe ich im ältesten Brauhaus Bambergs
gesessen und genossen. Gutes Essen, gute Getränke und gute Gespräche habe ich
gehabt. Ich war so frei.
Dabei erinnere ich ein Gedicht, was ich in dem Nachlass von
Eberhard Meckel fand. Einem Autor der frühen Bundesrepublik, mit einem
ordentlichen braunen Schuss wie man sagt, es heißt „Herbst“ und lautet:

Die letzte Beere,
ungesehn,
verreift im Busch.
Vorüber streift ein
Flügelwehn
Im Vogelhusch
Als zarten Wink, als
grausen Schlag –
Spürst du dies auch?
Was bleibt der Liebe,
sag es, sag,
vom Atemhauch?
Nun ist es schon Morgen, 0:10 Uhr, zu spät, es tut mir leid –
ich war frei.
Q: Stadtarchiv Freiburg im Breisgau, NL Dr. Eberhard
Meckel,  K1/68, Karton 5 und 6, Ordner
IV, 2. Mappe.
Konsti

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1 Comment

  • Konstantin
    19. November 2012 at 20:46

    Beste Freiheit, die so freie Gedanken gebiert

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