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Wochenberliner: Benjamin Brittens und die Tagesheilige Cäcilia

Benjamin Brittens und Cäcilia

Am Geburtstag Benjamin Brittens (1913-1976) möchte ich
neben dem großen Komponisten des 20. Jahrhunderts auch einer Heiligen gedenken.
Heute wird die Heilige Cäcilia gefeiert. Das Erinnern an diese Frau hängt wie
fast immer bei Heiligen mit der Volksfömmigkiet und –verehrung zusammen. Als
die Kirche S. Cecillia in Rom Trastevere eingeweiht wurde begann die Verehrung
ab 545 ist der 22.11. als Festtag belegt.
Die junge römische Adlige soll ca. 30 Jahre alt geworden
sein und war natürlich (!) Jungfrau. Diese Eigenschaft bewahrte Sie auch in der
Ehe. Damit ist in der Katholischen Tradition der Weg zum Heiligtum fast
vorprogrammiert. Hinzu kommen die typischen Marter, die Sie zu ertragen hatte.
Historisch kritisch ist Ihre Existenz nicht zu beweisen. Sie
taucht im römischen Festkalender von 354 nicht auf. Zu dem scheint ihre
Geschichte nach dem typischen Schema der Überlieferungen des Hl. Victor von
Vita verfasst zu sein und ist damit wahrscheinlich legendär. Dieser Autor wird
übrigens wegen einer Verwechslung seit dem 16. Jahrhundert verehrt. Auch unsere
Tagesheilige, die Nothelferin Cäcilia, verdankt ihre Bekanntheit eines
Übersetzungsfehlers. Auf Grund dessen man kolportierte, sie hätte auf Ihrer
Hochzeit selbst die Orgel gespielt und gesungen. Seither ist Sie die Patronin
der Kirchenmusik, der Dichter u.v.m. . Genau dies hält sie in der Kunst
lebendig, neben Henry Purzell oder Georg Friedrich Händel, die sich musikalisch
mit der Dame befassten, gibt es viele Bildwerke, welche (auch) diese Heilige
zeigen.
So zeigt sich, dass es zum Glück nicht wichtig ist, ob
jemand existierte -sondern was aus einem Menschen gemacht wird.
Zur Musik:
Konsti

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