Wochenberliner: Friedrich Schötschel - Grossekoepfe.de | Ein Elternblog mit Ihrer und Seiner Sicht aus Berlin!
Grossekoepfe.de | Ein Elternblog mit Ihrer und Seiner Sicht aus Berlin!
Kulturleben Seine Sicht Wochenberliner

Wochenberliner: Friedrich Schötschel

Wer ist Friedrich Schötschel?

Der Bildhauer Friedrich Schötschel wurde am 16. Juli 1926 in Halle geboren. Er ist verheiratet mit der Bildhauerin Margit Schötschel und hat zwei Söhne. Noch vor dem Abschluss der Schule wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen, später war er als Infanterist im Fronteinsatz und gelangte bis 1948 in Kriegsgefangenschaft. Im gleichen Jahr begann er das Studium an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle bei Prof. G. Weidanz. 

Nach Beendigung des Studiums folgte er gemeinsam mit Studienkollegen einer Anstellung nach Berlin zum Wiederaufbau der Staatsoper Unter den Linden. Diese Arbeit war verbunden mit Studien in Sanssouci. Interessant war für Schötschel neben den Arbeiten an der Staatsoper den Wiederaufbau der Hedwigskathedrale zu verfolgen und leider auch die Sprengung des Berliner Stadtschlosses.
Ab 1954 war er freiberuflich in Berlin tätig. Es folgten kirchliche Aufträge, davon einige in Zusammenarbeit mit dem Maler und Architekten G. Zawadski sowie Arbeiten in Baustahl mit dem Schlosser J. Nickut. Arbeiten von Schötschel befinden sich an mehr als 60 Orten der ehemaligen DDR. 
Quelle: http://konstantinmanthey.blogspot.de/2012/09/neues-vortrag-am-1292012/
Zum Beispiel: Erfurt St. Nicolai (Schottenkirche), Quedlinburg St. Wiperti, Magdeburg St. Sebastian oder Rostock wo er nach dem Abriss der intakten Christuskirche am Neubau an „unsichtbarer“ Stelle mitarbeitete. Weitere Orte sind: Schwarzheide, Eberswalde, Biesenthal und Bernau dort unter anderem das Deserteurdenkmal sowie in Lobetal das Denkmal für ein Massengrab wo vorwiegend Vertriebene bestattet sind.
Bei den Arbeiten im kirchlichen Auftrag gab es mancherlei Schwierigkeiten z.B. bei der Beschaffung von Materialien oder beim Erhalten von Gussgenehmigungen für Bronzeplastiken. Manchmal empfand man in kirchlichen Kreisen seinen Stil als zu herb.
Mehr Informationen HIER
Link zu Wikipedia
Konsti

You Might Also Like...

No Comments

    Leave a Reply