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Kulturleben Wochenbuch

Wochenbuch: Begegnungen mit Isabel Allende

2005 traf ich Isabel Allende in einem Lesecafé in Mill
Valley in Californien. Die kleine rüstige Dame die bereits 1942 in Peru (Lima)
geboren wurde, bestellte in der Schlange vor mir einen Tee und setzte sich dann
mit einem Buch an einen kleinen Tisch. Obwohl ich bis dato kein Buch von ihr
gelesen hatte, kannte ich ihre Werke doch aus der Buchhändlerausbildung und
auch etliche Bilder von ihr. Ich glaube, ich habe sie die ganze Zeit nur
angestarrt und krampfhaft überlegt ob ich sie um ein Autogramm bitten darf,
entschied mich aber dagegen.  
Nach dieser
Begegnung habe ich mir alle von Ihr erschienen Bücher gekauft und bin seitdem
am Ball geblieben. Ihre poetische, fast schon kitschige Sprache hat mich über
viele Winterwochen gebracht. 
In Vorfreude auf gute Unterhaltung habe ich mir
auch Ihren neuen Roman „Mayas Tagebuch“ gekauft. Leider hat mich dieses Buch
irgendwie im Stich gelassen. Die Story ist vorhersehbar und irgendwie eher so
für die Frau ab 50. Die junge Frau die als Tramperin und Drogensüchtige einen
Kriminalroman erlebt und dabei immer wieder in der Fremde darüber sinniert wie
schlimm sie sich gegenüber ihrer Großmutter verhalten hat, hat mich dieses Mal
nicht gepackt. 
Es bleibt mir also nur das Warten auf weitere Teile ihrer
Biografie, die so stark sind und die mich immer wieder an den magischen Ort im
Mill Valley Depotbookstore zurückbringen, wo unsere gemeinsame Geschichte
begonnen hat.
von Alu

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1 Comment

  • Andreas Naurath
    4. Januar 2013 at 07:18

    "irgendwie eher so für die Frau ab 50"
    Danke für die Blumen!
    Was passiert denn mit einem ab 50?

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