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26. April 2017

"Du kannst das einfach nicht." Wie das dämliche Sportabzeichen der Tochter die Laune verdirbt.

"Du kannst das einfach nicht" gibt es nicht, oder doch?


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Sportnieten?

Heute Abend führte ich ein interessantes Gespräch mit unserer großen Tochter. Es fühlte sich ein bisschen so an, als würde ich wie ein berühmter Motivationstrainer auf einer beleuchteten Bühne stehen und die ganze Zeit „Tschakka, du schaffst das“ rufen und dabei die  Schulter des Nachwuchses tätscheln. Eigentlich mag ich mich in dieser Rolle, denn Menschen zu motivieren finde ich toll (und mache ich es gern), aber in diesem Fall musste ich unsere Tochter davon überzeugen das Sportunterricht total spitze ist und das Sportnoten und das Sportabzeichen total wichtig sind, dabei finde ich das überhaupt nicht.


Ich finde Sportabzeichen und Sportbenotung dämlich.


Ehrlich gesagt finde ich Sportabzeichen und Sportbenotung total unnütz, denn alles was dieses Sportabzeichen mir und dem Kind bis dato gebracht hat ist Stress. Ich kann mich noch an meine eigenen schlaflosen Nächte und Tage voller Angstschweiß erinnern in denen ich Hochsprung, Weitsprung, Stangenklettern und was weiß ich unter Beweis stellen musste und immer wieder als „Niete“ oder „Sportidiot“ abgetan worden bin.
 „Sport gehört dazu.“ „Der Unterricht ist wichtig die Motivation und Leistungsfähigkeit und das Durchhaltevermögen des Charakters zu testen“ usw. All diese Sätze und auch meine Diskussionen um dieses dämliche System sind mir im Gedächtnis geblieben und ich habe mir immer geschworen, dass ich dieses System so nicht unterstützen werde und das ich auch immer ein glücklicher Mensch ohne Sportabzeichen bin. 

Ein veraltetes Schulsystem, gekoppelt an den Leistungsgedanken.


Da aber das System Schulsport sich leider bis dato nicht stürzen ließ (genausowenig wie die Bundesjugendspiele) stand ich heute Abend nun also vor meiner Tochter und führte dieses Motivationsgespräch.  Sätze wie „Probier es doch nochmal“, „Wir können es uns gern mal zusammen anschauen“ usw. waren deshalb von Nöten war, weil eine pädagogisch fragwürdige Sportlehrerin ihr bereits mehrfach zu verstehen gegeben hat „Du kannst das eh nicht, lass es doch gleich bleiben“ und „Du bist schlecht in Sport.“ 
Obwohl ich eigentlich losziehen möchte um der Sportlehrerin im Dunkeln aufzulauern und mit ihr ein paar Takte über einen guten ausgebildeten Charakter von Menschen auch ohne sportliche Höchstleistungen zu führen (rein philosophisch versteht sich), schreibe ich der Klassenlehrerin eine E-Mail in der ich dringend anrate über die Kommunikationsmethoden der Sportlehrerin, sowie die Nachwirkungen auf das Kind nachzudenken.
Ja, ich biete sogar an mit der Lehrerin selbst zu sprechen und ihr meine Ideen zur Sportmotivation darzulegen und vielleicht an Kommunikationsbeispielen aufzuzeigen, denn ich habe längst mein persönliches Kindheitstrauma der Sportdicken vom Dienst überwunden.


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Was Sport über den Charakter eines Menschen aussagt? Nichts, gar nichts.


Ich habe nämlich (inzwischen) Spaß an einigen Sportarten, gehe gern Rad fahren, schwimmen und tanzen. Ich habe mir meine Liebe zum Sport allerdings selbst erkämpfen müssen, denn mein Selbstbild „Ich bin die totale Sportniete“ hat sich hartnäckig gehalten, in mir drin. Dieses Gefühl will und kann ich dem Kind ersparen, indem ich es stärke und es nicht kleinhalte. Ich motiviere also und nehme mir gleichzeitig vor, ihr tolle Menschen zu zeigen die auch ohne sportliche Höchstleistungen unsere Gesellschaft in anderen Dingen voranbringen, ihr zu sagen, dass dies nur ein Ausschnitt von Festhalten an einem veralteten blöden Schulsystem ist, in dem alles auf Leistung getrimmt ist und auf Norm.  Ich werde sie stark machen für Sätze wie „Du bist doch nur ein Mädchen“ und „Du kannst das eben nicht“ und für eine Infrage – und Diskussionskultur.

Hauptsache Spaß, darauf kommt es an.


Irgendwann dann, wenn die große Tochter dann vielleicht ihre ganze eigene Liebe zu irgendeiner Sportart entdeckt hat, dann erzähle ich ihr ausserdem davon, wie ich meine beste Note im Grundkurs Gymnastik erhielt, als ich eine Kür zu „Smack my bitch up“ vor dem gesamten Kurs gezeigt habe und mich sehr gefreut habe, als man hinterher über mich und mit mir herzhaft lachen konnte zu meiner sportlichen Bestnote 3.


Alu


Wie ich meinen Beckenboden verlor

Ein Nachtrag: Man könnte diese Diskussion auf alle Fächer erweitern: Kunst, Mathe, Chemie etc. und das zeigt mir wieder einmal wie veraltet unser Schulsystem ist.
17. April 2017

Für nur einen Moment "Elternschaft als Nebenjob" erleben

"Eltern sein als Nebenjob?"


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Elternschaft als Bällebad der Möglichkeiten?

Die letzten anderthalb Wochen erlebten wir unsere Elternschaft mal wieder 24 Stunden am Stück gemeinsam. In letzter Zeit war uns dies nicht wirklich vergönnt, denn die Abgabe der Dissertation vom Mann stand an erster Stelle und „nebenbei“ arbeitet er ja auch noch mehr als 40 Stunden die Woche und ich sitze auch an meinen Projekten.
11. April 2017

Welche Erinnerungen an unsere Urlaube werden unsere Kinder haben?

Welche Erinnerungen an gemeinsame Reisen werden unsere Kinder haben?


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Auf Reisen mit Kindern.

Während ich ausgestattet mit NOTAUS-Fernsteuerung meinem Sohn im Safari-Jeep hinterhereile, erwischt mich die Frage: Wie ist eigentlich unser Familienurlaub für unsere Kinder? 
28. März 2017

Schnipsende Gummibänder im Luftraum - an mein großes Mädchen

An mein großes Mädchen


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Liebe teilt sich.

Heute habe ich dich in den Arm genommen mein großes Mädchen. Wir drückten uns ganz fest und ich nahm dein Gesicht zwischen meine Hände. Deine langen Haare kitzelten meine Hand und ich schaute in die gleiche Augenfarbe, die ich täglich im Spiegel begrüße. 
9. März 2017

#Anzeige Mit dem Rucksack: "4YOU Change your life. Change your backpack" ins neue Abenteuer #Verlosung

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Der "4YOU Change your life. Change your backpack" 

Bei K1 an der Schule gehen derzeit die großen Diskussionen los. Schulwechsel zur 5. Klasse und wenn ja wohin? Immer mehr Kinder wechseln bereits jetzt auf die weiterführenden Schulen, viele ihrer Freunde aus Klasse 6 oder 4 gehen auf diverse Gymnasien und auch die große Tochter hatte überlegt sich an einem Musikgymnasium als weiterführende Schule zu bewerben.


16. Januar 2017

"Pssst", Es ist hat sich "ausgepssst" Kinder! Müde Eltern versus wache Kinder.

"Pssst", warum des Nachts alle Geräusche der Kinder wie laute Technomusik klingen.


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Tipp tapp, ich höre schwere Schritte und lautes Atmen. "Pssst", murmelt der Mann neben mir und ich weiß nicht ob er damit meint, dass ich mich quasi "Pssst" tot stellen soll, oder ob er dem riesigen Ungeheuer mit den schweren Schritten und dem lauten Atem sein allumfassendes "Pssst" zuraunt. 

5. Januar 2017

Motzi Mabuse kommt zu Besuch - authentische Elternschaft

Motzi Mabuse - keine angenehme Zeitgenossin


Viele erkennen sich derzeit in Andreas Artikel über das Motzen derzeit wieder, viele hadern mit sich, kritisieren sich selbst und suchen Rat. Ich kenne das, ich bin an manchen Tagen auch Motzi Mabuse. Dann bin ich oll, laut und unfair den Kindern gegenüber, aber das ist okay. Denn, ich will eine authentische Mutter sein, eine ehrliche Mutter und nicht verstecken, dass einige Tage Elternschaft schwerer sind als andere Tage.

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Elternschaft als Prellbock? Das muss nicht sein.

3. Januar 2017

Schon so lange Mutter und kein bisschen klüger - wie ich jeden Tag dazulerne.

Schon so lange Mutter und kein bisschen klüger - Manche Dinge vergesse ich jeden Tag aufs Neue.


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Fast zehn Jahre Mutter und kein bisschen klüger.


20. Dezember 2016

Zehn Minuten für uns zwei - Sorgengespräche an der Bettkante

Zehn Minuten für uns Zwei - Sorgengespräche an der Bettkante


Seit die Große in die nächste Klassenstufe gekommen ist, hat sie auch wieder ältere Mitschüler. Da die Schule als staatliche Einrichtung komplett an JÜL (Jahrgangsübergreifendem Lernen) festgehalten hat. Das finden wir gut, es fördert vor allem das Sozialverhalten ganz anders und stärkt den Zusammenhalt der Klasse über Jahrgänge hinweg.

K1 zeichnet gern.

Doch das Aufrücken in die vierte- sechste Klasse brachte uns auch ein Phänomen zurück, das wir so nicht mehr erinnerten, K1 kann abends nicht einschlafen. 
Wir kannten dies bereits aus der ersten Klasse, führten damals Lehrergespräche und gaben ihr Zeit. Lange hatten wir damals laboriert und am Ende hatte eine OP gestanden.

9. September 2016

Der letzte Tag - ein neuer Anfang #Gastpost "Sandkuchen-Geschichten"

Der letzte Tag

Heute ist der letzte Tag in der Kita. Nach über acht Jahren ist heute das letzte Mal, dass ich eines meiner Kinder dort abhole. Acht Jahre voller Spaß, Kreativität, unzähligen Festen, Theateraufführungen und gemeinsamen Laternenbastelns liegen hinter uns; von einem Glühwürmchen ist der Junge zu einem Dinokind geworden, um die letzten drei Jahre als Delfin einer der Großen in der Kita zu sein.

Ein dicker Kloß macht sich in meinem Hals breit.


Abschied.
„Halt, mein Großer, nicht so schnell. Lass Dich noch mal drücken“, fordert die Erzieherin aus seiner ehemaligen Kindergartengruppe meinen Sohn auf. Sie habe ich immer am meisten geliebt. Tine, die immer den richtigen Draht zu meinem wilden Jungen hatte, die sich nie über das vorlaute Kind beschwert hat, die immer über seine Witze und Sprüche gelacht hat und das mit einer Herzlichkeit, die einem die Seele wärmt.


28. Juli 2016

Das geheime Leben der Haustiere. Der Familienfilm "Pets" startet am 28. Juli im Kino, mit #Verlosung.

Was machen wohl unsere Haustiere wenn wir nicht daheim sind. Der Film „Pets“ startet diese Woche im Kino mit #Verlosung


Bei der Filmpremiere von "Pets" Hier sind die Helden des Films Max und Duke zu sehen.

Wir haben ja kein Haustier, aber die Kinder wünschen sich schon lange eins.  Am liebsten hätten sie eine Katze, haarig und kuschlig soll sie sein. Nun ja. Gut, dass wir die Möglichkeit hatten uns „Pets“ anzuschauen, denn nun wünschen sie sich plötzlich was Neues.


Der Film „Pets“ kommt am 28.Juli in die Kinos. Ein Film der endlich mal die Haustiere in den Fokus rückt und das auf eine wunderbare, charmante Art und Weise.

21. Juli 2016

Ein festgehaltener Moment IX - Wann bist du so groß geworden?

Wann  bist du so groß geworden?


Wie groß du geworden bist mein Kind. Ich kann es an manchen Tagen kaum glauben. Wann genau ist das passiert? Habe ich wirklich genug Bilder in mir innendrin abgespeichert,  wie du gewachsen bist? Ich halte deine Hand und sehe sie in manchen Momenten schon langsam entgleiten.


Wann bist du so groß geworden?

Heute hast du mich zum Aufnahmegespräch ins Krankenhaus begleitet, nur noch wenige Wochen, dann wirst du erneut eine große Schwester sein. Ich zeige dir den Krankenhausflur auf dem meine Fruchtblase gesprungen ist und die Türen hinter denen du geboren bist.  Argwöhnisch ziehst du die Augenbrauen nach oben und blickst die langen Gänge nach unten.

11. Juli 2016

Die Sommerferien sind nah - machen wir Schluss mit all den elterlichen Verpflichtungen

Nur noch zwei Wochen bis Schul- und Kitajahresende - zwei Wochen voller Termine für Familien


In Berlin sind es nur noch zwei Wochen bis Schuljahresende und Kitaschließzeit und das bedeutet es sind noch zwei Wochen voller Termine für Eltern. 
Während man sich noch von den ganzen socializing Terminen vor Weihnachten erholen muss, flattern bereits die nächsten Kindertermine ins Haus. 
Eben hast du noch in einem dreistündigen Workshop Laternen für den Nachwuchs (und die Mülltonne) gebastelt, schon steht die Sommerdeko vor der Tür und aus den Einladungen wird einfach das Wort „Jahresende“ durch „Schuljahresende“ ausgetauscht.


Noch zwei Wochen bis zu den Ferien. Für Eltern wirkt es wie drölfzig Wochen.


5. Juli 2016

Die schönsten Kinder der Welt sind überall da draußen.

Alle Kinder sind schön

Wir waren in dieser Woche beim Fotografen und da ich meine Kinder nun mal nicht im Internet zeige, muss ich meinen Gefühlen darüber einfach mal schriftlich Ausdruck verleihen, denn verdammter Mist nochmal „Ich habe die schönsten Kinder der Welt“.

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Die Kinder in Farbe.

Die schönsten Kinder der Welt

Echt jetzt, kein Witz. Sie sind so niedlich, zauberhaft und wunderschön, dass allein beim Anblick vielleicht einige Leser erblinden würden. Ihr Lächeln und ihre Ausstrahlung blendet mich ja schon manchmal selbst und lässt mich Dinge wie „Na gut, noch eine Folge“, oder „Ja klar kriegst du Süßigkeiten“ sagen, obwohl ich doch eigentlich streng sein will. 

24. Juni 2016

Ja, wir waren auch mal jung! Über den Spießervater in mir.

Familienblog, Erinnerungen an früher, Bandbreite Festival, Kirchmöser,
Ich war auch einmal smart...
ÜBRIGENS DIESES T-SHIRT STAMMT VON DEM BERLINER
NACHWUCHSBANDWETTBEWERB "BANDBREITE", DER VON 1996-2005 LIEF

Ja, wir waren auch einmal jung! Erinnerungen eines Vaters


Mittlerweile kommt es öfter vor, dass die Kinder (vor allem K1) fragen, wie es war als wir Kinder waren. 
Naturgemäß kann ich für alles vor 2005 generell nur für mich beantworten. Dabei interessiert das große Kind vor allem diese diffuse Zeit in dem anderen Land, in der selben Stadt. Dabei versuche ich ihr schon meine Impressionen, eines Acht- oder  Neunjährigen Ost-Berliner Jungen vom Stadtrand mitzugeben. 

Dies sind oft nur kurze Gespräche, doch ich glaube sie hört aufmerksam zu. Viel lieber würde ich von meiner "ach so wilden Jugend" berichten, doch dazu hat K1 keine Bindung.  Ich nehme sogar an, als Jugendliche werden Papas Märchenstunden dann wohl eher eine Qual als Quell der Erfahrungen.




20. Juni 2016

Das Schulkind testet das Talasia - Meister Cody Lernspiel #Werbung

Hach ja, Mathe.

Ich war ja NIE besonders gut in Mathe und hatte jahrelang Nachhilfeunterricht, dabei wären mir einige Dinge vielleicht einfacher gefallen, wenn mal jemand geschaut hätte, ob ich vlt. an Dyskalkulie leide, oder aber nur an chronischer Unlust.



16. Juni 2016

Das Leben mit Kindern ist wunderbar und anstrengend! Wie ich mal das Kind anschrie

Wie ich das Kind mal anschrie und mich vor mir selbst erschreckte


K1 und ich im rosa Elefanten, damals war alles noch einfacher.

Ich habe heute meine Tochter angeschrien. Nun schwöre ich mir kein Glas Wein zu trinken und auch sonst einfach so wieder runter zu kommen.



9. Juni 2016

Ein festgehaltener Moment VII: Ein Zahnarztbesuch mit Kindern

Mit den Kindern beim Zahnarzt


Abgehetzt kommst du aus der Schule in die Zahnarztpraxis gerannt mein großes Kind.
Das kleine Kind lässt mich bei dir im Wartezimmer sitzen, allein spaziert es in den Praxisraum und kommt gut gelaunt nach fünf Minuten wieder. „Isch hab nix“, sagt es und zeigt mir seine mit „Bananencreme“ eingeschmierten Zähne. 
„Du bist jetzt dran Große“, sage ich und du willst meine Hand nicht loslassen. „Komm mit, ja?“ und ich gebe dem kleinen Kind ein Handyspiel als Beschäftigung, denn wir beide wissen, dass es wohl länger dauern wird. Der Zahnarzt zeigt dir (wie immer) alle Geräte und du setzt dich zögerlich auf den Stuhl. Bei der Kontrolle findet er (wie schon vermutet) ein Loch. Sofort fängst du an zu weinen. „Nein, nein“, sagst du und ich rücke mit meinem Drehstuhl näher an dich heran. „Kind, wir wussten doch, dass dieses kleine Loch da ist und wir wissen auch, dass es dort nicht hingehört.“



1. März 2016

Versperrt die Türen! Die Vorpubertät klopft an!

Die Vorpubertät klopft an


Upps, wer klopft denn da? Ach du bist es Vorpubertät! Du kannst gleich wieder verschwinden! Wir wollen dich hier nicht! Nein, wir wollen auch nicht, dass du mal kurz reinschaust, oder nur „Hallo“ sagen willst! Hau ab, sage ich!

Affenliebe, Foto von unsplash.

Alles nur eine Phase?


Was? Du kommst jetzt täglich? Ach, du bist „nur eine Phase“ ja? Aber was für eine Phase. Ich zerfasere dich, du Luderbein du! Nimm deinen Fuß aus meiner Tür und höre auf deine Tentakeln nach dem großen Kind auszustrecken. Es braucht dich nicht auch noch zu sehen, sonst fängt es gleich wieder an zu weinen. Ob das häufiger passiert? Ständig, sage ich dir. Wenn ich mal ein falsches Wort sage, oder falsch gucke, dann schmeißt das Kind die Türen direkt vor meiner Nase zu.


16. Februar 2016

Lass mich noch eine kleine Weile deine Hand halten *Über Mütter und Töchter*

Über Mütter und Töchter


Heute Morgen stand ich in der U-Bahn  hinter einer älteren Dame. Ihr weißes, gewelltes Haar ging ihr über die Schultern und sie las ein Buch. Schick gekleidet in einem schwarzen Mantel mit roten Schuhen stand sie mit beiden Beinen fest vor mir.

Mein Kind, wirst du so sein wenn du älter bist? Werde ich noch da sein und meine schrumpeligen Finger die deinen berühren? Wirst du mit beiden Beinen und wallendem Haar in der U-Bahn stehen und deinen Weg gehen? 
So oft stelle ich mir dich als Erwachsene vor. Ich glaub sehr oft die zarten Züge deiner Großmutter in dir zu erkennen.