Mit dem Regen…

Was für heiße Tage das doch sind. Heute war es besonders schwül und an Regen kaum zu glauben. Der Tag verlief bei mir wenig anstrengend dennoch war die Erschöpfung groß als ich mich mit den Kindern auf machte, um mit Mama, Oma, Opa, Tante und Cousin ein Kindertagseis zu essen.

RegenvomSchirmaus

Während einige von uns schon vor Ort waren wurde es ein wenig dunkler und Alu schickte, nachdem sie fast eine halbe Stunde nicht voran kam, Bilder vom Sturzregen in Neukölln. Selbst da konnten wir es nicht glauben. Entspannt saßen wir unter dem großen Sonnenschirm beim Lieblingsladen und schleckten Eis.

IchUndMeinSchirm

Bei den Kinder kam etwas Langeweile auf, doch dann: Blitz, Donner also das volle Programm! Und dann, dann kam der Regen. Stark, heftig und vollkommen radikal ohne dabei gefährlich zu wirken.

Es wird eng unter dem großen Sonnenschirm

Rund um die Eisdiele sammelten sich die Menschen, die abwarten wollten. Der Wind peitschte Wasser quer und unter dem Schirm rutschten wir alle mehr in Richtung Mitte. Es wurde gekuschelt. Doch es wurde keine kurze Husche, es regnete sich ein. Dies war so stark, dass niemand Lust hatte weiterzugehen oder aufzubrechen und gleichzeitig war dieser Regen eine kühle Erfrischung für die versammelte Gemeinde.

Die Kellnerin trug mit einem Schirm den Kaffee hin und her und Alu kam direkt zu uns unter den Schirm.

K3goeswild

Die Kinder begannen erst kurz, dann länger, mit einzelnen Gliedmaßen das trockene Eiland zu verlassen. Und ehe wir uns versahen hatten sie sich Regenschirme besorgt und shuttelten zwischen Sonnenschirmzone und dem Laden hin und her (50 cm zwischen Schirmkante und Ladenmarkise ?). Schließlich waren sie ganz im Regen und hatten ihren Spaß.

Zuerst mit Schuhen und Schirmen, dann aber einfach ohne. Ich kam mir durchaus albern vor, dass ich „als Schirmvater – fast wie ein Helikopter“ hinter der kleinen Tochter war. Doch sicher ist sicher (dachte ich und sagte auch der Blick der Frau).

K1+2_Regenspielplatz

Auch die Kleinste wurde immer mutiger und wollte mehr. Mehr patschen und mehr Gesicht in den Regen halten. Der nächste Schritt war der Spielplatz gegenüber und dort wurde nun im matschigen Sand barfuß umher gestapft und die Große tanzte sogar singend im Regen (passend mit Schirm). Als alle Drei die Pfützen entdeckten, war es um uns geschehen. Ich (immer noch mit Schirm) hoffte nur, dass sich die kleine Tochter nicht lang machen würde- tat sie nicht. Sie patschte und hüpfte durch die Pfützen, kreischte vor Freude und schüttelte ihre Löckchen.

RegenSpuren

Wir schwimmen nach Hause

Irgendwann starteten wir in Richtung Heimat. Kurz noch einen Starkschauer abwarten und dann bei leichtem Regen nach Hause (5 Minuten). Die Stimmung war gelöst, nur wir Eltern waren etwas gestreßt, denn nun musste der weitere Abendablauf anders organisiert werden.

Während Alu die beiden Jüngeren durch die Wanne schliff machte ich Abendbrot und die großen Kinder schauten noch einen Kindertagsfilm mit uns. Und nun wo und wir die Kühle von draußen genießen konnten, die in unser überhitztes Wohnzimmer hinein kam, kann ich nur sagen, was für ein besonderer Nachmittag. Unverhofft, kommt oft.  Erst kam der Regen dann die  Pfützenspringer.

Konsti

 

Unverhofft kommt oft – wenn einen die Trotzphase hart trifft

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