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Das Leid der geteilten Kinderzimmer

warum hier alle müde sind..

Bis ich 11 und meine Schwester 13 Jahre alt war, teilten wir uns ein Zimmer. Erst dann konnten meine Eltern meine Großeltern überzeugen im gemeinsamen Haus den Dachboden mit zwei kleinen Zimmern und einem Klo auszubauen.

Ich weiß, dass es durchaus eine Entspannung darstellen als wir unser eigenes Reich hatten. Besonders in den letzten Jahren gab es im gemeinsamen Zimmer viel Streit. Sogar einen dicken weißen Kreidestrich machten wir in die Mitte des Raums um unseren Teil zu kennzeichnen.

Drei Kinder, zwei Zimmer!

Derzeit haben wir ein Kinderzimmer für die große Tochter, und ein Zimmer welches sich der Sohn und die Jüngste teilen. Diese Wahl trafen wir, weil K3 nicht bei uns schlafen konnte. Bis heute will die Kleinste am liebsten in ihrem eigenen Bett schlafen. Außerdem wollten wir der beginnenden pubertierenden K1 mehr Selbstständigkeit gönnen. Gut erschien es uns auch, dass K2 einen sehr festen Schlaf hatte, schon immer. Dies hat allen schon oft geholfen, wenn die Kleinste des Nachts erwachte. Mittlerweile haben sich die beiden Jüngsten auch gut arrangiert. Nur die unterschiedlichen Einschlafzeiten sind immer wieder eine kleine Zerreißprobe. Schon manches Mal weckte er seine Schwester, weil er zu unachtsam beim ins Bett gehen war.

das geteilte Kinderzimmer_grossekoepfe.de

Nun hoffen wir bald auf weitere Entspannung, wenn unser Haus dann irgendwann mal steht, und jedes Kind sein kleines Zimmer für sich allein haben wird. Ich weiß, ein eigenes Zimmer ist purer Luxus. Doch gerade am Wochenende, wo die Großen beiden länger wach sein dürfen, stelle ich mir die Frage: Wie machen das andere Familien? Gibt es dort strenge Ansagen, oder wie wird das rein praktisch geregelt? Bleiben alle Kinder auf bis in die Puppen?

Eine befreundete Familie schickt schon einmal alle Kinder zeitgleich ins Bett. Respekt vor so viel Disziplin!

Das mit den Zubettgehzeiten ist hier immer ein Thema. Wer geht wann und schläft dann wie lange? Bei uns ist es meist so, dass die Kleinste immer zwischen 19 und 19:30 ins Bett geht. Der Mittlere während der Schulwoche dann spätestens um 20:30 Uhr und die Große eine Stunde später. Aufwachen tun sie am Wochenende aber oft schon um 6 oder 7 Uhr alle gemeinsam, während wir sie unter der Woche wecken müssen.

Wie ist es bei euch? Klappt das gut mit dem Einschlafen im Geschwisterzimmer und überhaupt und sowieso?

Müde Grüße

Konsti  

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14 Comments

  • Alex
    4. März 2019 at 14:52

    Huhu,
    wir sind froh und dankbar um ein geteiltes Zimmer (also mit Wand) für zwei Kinder (7und4). Sie waren von Beginn an sehr verschieden im Abschlag und sind es bis heute, der eine tief und fest und der andere leicht. Eine kurze Testphase zeigte gemeinsam wäre es unmöglich und in jedem Urlaub in dem sie sich einen Raum teilen müssen stehen wir am Stand der Kräfte und wir so manches mal auf drei Räume achten.
    Aber sie gehen gemeinsam abends ins Bett, beide bis 19Uhr. Seit einem halben Jahr darf der Große am Wochenende und lesen. Zudem hören beide gerne abends ein Hörspiel und morgens auch zum aufwachen. Sie genießen ihren Freiraum. Beide Zimmer sind recht klein: 8qm mit dachschrägen. Aber besser so wie der Kampf um Ruhe und rücksichtsnahme. Die beiden Türen eng nebeneinander sind eigentlich nie geschlossen und oft spielen sie vor den beiden Türen gemeinsam.
    Ich stelle es mir alles andere als leicht vor, wenn zwei ich ein Zimmer teilen müssen, Hutab!!

  • AhBe
    4. März 2019 at 19:47

    Wir haben auch drei Kinder, auch etwa im gleichen Alter wie eure, jeder hat sein eigenes Zimmer und trotzdem schlafen sie in unterschiedlichen Konstellationen fast immer zusammen. Bei uns ist das wichtigste Utensil die “wandernde Gästematratze” 🙂

  • Barbara
    4. März 2019 at 20:02

    Noch teilen sich bei uns die beiden Kleinen ein Zimmer. Schwierig ist hier das Aufräumen…wer muss was und wann und aber der andere hat usw. Auch schwierig ist, dass der Kleinere unter der Woche auf den anderen eine Stunde wartet um dann nochmal aufzudrehen.Wenn es klappt und er vorher schläft, ist er kaum mehr wach zu kriegen. Morgens ist es problemlos, da alle gleichen aufstehen oder eben einfach leise raus gehen und draußen bleiben bis der andere aufgestanden ist. Wir werden dieses Jahr noch umziehen und dann haben alle drei eigene Zimmer 🎉

  • Hauke
    4. März 2019 at 20:14

    Bei mir ist es auch so, dass der Große ein eigenes Zimmer hat und sich die beiden Kleinen eins teilen. Das wird auch nach dem Umzug ins Haus so bleiben, wobei das Zimmer dann sehr viel größer ist und in zwei Bereiche geteilt wird. Klappt generell gut, auch mit dem Zubettgehen.

    Wenn die Kleinste schläft, schläft sie. 🙃

  • TAC
    4. März 2019 at 20:37

    Das Phänomen des Wochentags wecken müssen und am WE zeitig wach kenne ich auch.
    Da werden am Wochenende und in den Ferien Diskussionen ums zu-Bett-gehen angefangen zu Zeiten, wo wir Eltern schon manchmal ins Bett gehen und trotzdem ist v. a. Sohnemann morgens zeitig wach.
    Bettgehzeiten sind hier viertel 9 für die 12jährige (sie schläft aber oft noch lange nicht), dreiviertel 8 für den 8jährigen und zwischen 7 und 8 für die Kleinste. Die beiden Großen müssen aber auch halb 6 raus aus dem Bett.
    Ich bin froh, dass wir selbst in der Übergangswohnung bis das neue Haus fertig ist 3 Schlafräume haben. Urlaub, wo die beiden Großen sich ein Zimmer oder gar ein Doppelbett teilen müssen, sind seeeehr anstrengend.
    LG von TAC

  • Dresden Mutti
    4. März 2019 at 20:41

    Hallo, meine Kinder sind früher immer recht spät ins Bett gegangen. Inzwischen sind sie 4 und 5 Jahre alt und schlafen beide ca. 20:30 Uhr. Das gemeinsame Schlafengehen war noch nie ein Problem und sie wecken sich nicht einmal gegenseitig auf, wenn einer schreit. Ihr Schlaf scheint echt gut zu sein. Zwei getrennte Kinderzimmer stehen bei uns übrigens nicht zur Debatte.

  • Claudia
    5. März 2019 at 06:15

    Drei Kinder. 4, 7 und 8 im gemeinsamen Zimmer.
    Das klappt vollkommen problemlos in allen Bereichen. Dank des geringen Alterabstandes können sie alle gleichzeitig ins Bett gehen.
    18 Uhr Zähneputzen, dann Geschichte vorlesen und kuscheln, 19 Uhr ist Licht aus.
    Der Große liest dann oft noch mit einer kleinen Lampe in seinem Bett. Geweckt wird kurz nach 6 Uhr an Wochentagen und am Wochenende hört man frühestens gegen 7:30 Uhr was von den Kindern und sie sind dann (trotz ADHS) sehr leise und kommen nur zum kuscheln zu uns oder um nach TV Erlaubnis oder Frühstück zu fragen.
    Als wir mal erwähnten das in einem Haus jedes sein eigenes Zimmer haben könnte fragten sie etwas verzagt ob sie dann allein schlafen MÜSSEN.
    Sie sind wirklich eine ganz enge, eingeschworene Bande.
    Getrennte Zimmer stelle ich mir schwierig vor, weil wir uns dann noch mehr zerreißen müssten und die Bettgehzeit sich stark ausdehnen würde, weil man ja alle nacheinander ins Bett bringen müsste.
    Irgendwann wird es aber wohl doch nötig werden, mal sehen wie wir das dann mit unseren begrenzten Ressourcen machen werden, denn dank steigender Kosten sind Haus oder größere Wohnung schlicht nicht drin.

  • Missy
    5. März 2019 at 11:38

    Hallo, und geht es auch so. Wir haben drei Kinder und und die zwei Jungs teilen sich eins Zimmer. Der grosse 8 und der kleine 2. Der große macht den kleinsten leider immer wach morgens. Und unsere Tochter hat ihr eigenes Zimmer allerdings weckt er sie auch morgens weil er gelangweilt ist. Er ist immer erst zufrieden wenn alle wach sind inklusive uns Eltern. Ein eigenes Zimmer für alle wäre schön. Dann hätte er auch die Möglichkeit noch ein bisschen allein zu spielen oder lesen. Leider geht das nicht. Aber eine Wohnung zu finden mit drei Kindern ist eine große Herausforderung und bei den meisten Vermietern nicht gern gesehn. Von daher sind wir am überlegen ob wir unser Schlafzimmer nicht zu einem dritten Kinderzimmer umgestalten sollten damit jeder sein eigenes Reich hat und vielleicht ein bisschen Ruhe Einkehrt. Das mit dem aufräumen ist bei uns auch ein Thema. Immer heisst es ich war das ncijt es war der andere. Deshalb lautet bei uns die Regel die Kinderzimmer werden von allen zusammen aufgeräumt. Das funktioniert ganz gut.

  • Tekari
    5. März 2019 at 11:58

    Drei Kinder zwischen 3.5 und 7 mit einem gemeinsamen Schlafzimmer und einem gemeinsamen Spielzimmer mit Schlafsofa zum Ausquartieren. Im Spielzimmer muss dann nicht zwingend der Boden zur Nacht freigeräumt werden, uns Spiellandschaften bleiben. Das klappt gut und das gemeinsame Schlafen wird von allen drei immer wieder verlangt. Mit dem Schulstart von No1 hatten wir ein Zimmernutzungsänderung angedacht, gegen die die Kinder Veto eingelegt haben . Im Krankheitsfall, oder wenn es doch mal wegen Unruhe etc nicht klappt gibt es das Sofa im Spielzimmer und zur Not das Elternbett mit anschließender Umquartierung während der Nacht, da bei uns Familienbett für keinen funktioniert – gemeinsam in einem Raum, aber bitte jeder im eigenen Bett….

  • Sabine
    5. März 2019 at 12:41

    Wir haben auch nur ein Kinderzimmer für drei Kinder (5, 7 und 10). Sie wollen auch immer noch alle zusammen in einem Zimmer schlafen – allerdings wäre es tagsüber manchmal schön, wenn wir ihnen mehr Privatsphäre gönnen könnten. Gerade das große Kind braucht das Alleinsein und genießt die Phasen, wenn es die Wohnung nach der Schule allein für sich hat, sehr. Unser Plan ist es, das Arbeitszimmer in ein Rückzugs- und Ruhezimmer mit Schlafmöglichkeit umzuwandeln. Aber für die tatsächliche Umsetzung fehlen uns noch Zeit und Ideen. Auch, wie wir im Kinderzimmer noch mehr Ordnung und Aufteilung der einzelnen Bereiche hinbekommen, ist als Plan noch nicht ganz ausgereift.

    Bei uns gehen auch tatsächlich alle gleichzeitig ins Bett, weil das Schlafbedürfnis bei allen relativ ähnlich ist – und sich auch seit Ende des ersten Lebensjahrs zumindest nachts nicht wirklich verändert hat. Sie sind möglichst gegen acht im Bett und stehen dann, je nach Tagesform, irgendwann zwischen sechs und viertel vor sieben auf. Da selbst das große Kind zumindest noch ein bisschen Einschlafbegleitung möchte, wüsste ich gar nicht, wie wir die Kinder bei unterschiedlichen Schlafenszeiten oder getrennten Kinderzimmern ins Bett bringen sollten. So gehen sie alle zusammen, dürfen dann im Bett noch mit der eigenen Taschenlampe lesen (dem jüngsten Kind lesen wir vor, wenn es nicht allein Bilderbücher durchblättert) und dann machen sie alle irgendwann die Lichter aus. Spätestens um neun erinnern wir sie daran, aber meistens machen sie früher das Licht aus. Und dann schlafen sie zwischen halb neun und halb zehn ein und das begleitende Elternteil darf leise das Schlafzimmer verlassen.

    Dies stellt natürlich die Beschreibung des Idealzustandes dar, der tatsächlich häufig eintritt, aber leider nicht jeden Abend. 😉

  • Anni
    5. März 2019 at 12:45

    Bei uns hat jeder sein eigenes Zimmer, aber es raubt uns dennoch den Schlaf. Wir wohnen in einem hellhörigen Altbau. Die Türen schließen nicht gut; sind nicht leise zu öffnen oder zu schließen. Bei jedem Schritt knarzt der Boden. Unsere Kinder und ich haben sowieso einen leichten Schlaf. Wenn der Mann früh aus dem Haus geht, wird schon irgendwer dadurch wach, obwohl noch locker 1 Stunde Zeit wäre zu schlafen. Wenn ich mich abends oder nachts auf die Toilette schleiche, wacht schon mal der Jüngste dadurch auf etc. Wenn die Große Übernachtungsbesuch hat, ist sowieso alles anders. Es nervt tierisch. Am besten funktioniert es noch, wenn wir alle bei uns im Schlafzimmer schlafen würden. Aber das sind Einzelfälle. Also Du siehst, bei uns sind eigene Zimmer auch nicht die Lösung.
    VG Anni

  • Beatrice
    5. März 2019 at 19:09

    Ich denke, das Alter spielt eine Rolle, ob Geschwister lange in einem Zimmer gut miteinander auskommen. Unsere Drei sind ja sehr dicht beieinander. Den Ältesten und die Jüngste trennen gerade mal 3 Jahre. Die Drei teilen sich aktuell noch ein gemeinsames Zimmer. Am Tag wird es eng, wenn Freunde zu Besuch kommen, auch wenn es um das Aufräumen der eigenen Sachen geht, ist es zunehmend ein chaotischer Zustand. Es ist zu wenig Platz. Deshalb bekommen alle drei in kürze ein eigenes kleines Zimmer. Allerdings wollen sie weiter zusammen in einem Raum schlafen. 😀 Das klappt tatsächlich gut. Die Schwestern schlafen unbeeindruckt auch bei einem Hörspiel und Licht ein, während der Sohn noch wach ist, in Büchern blättert oder etwas leises spielt. Ich bringe sie auch zur gleichen Zeit ins Bett. Gegen 20 Uhr ist hier Ende. Dann “habe ich Feierabend”. Die Kinder wissen das und bleiben meist im Kinderzimmer. Das was der Jüngsten eventuell an Schlaf fehlt, holt sie in der Kita-Mittagsruhe nach. Es passt. Aber das liegt, wie gesagt, an dem sehr engen Altersabstand.

  • Lotti
    5. März 2019 at 22:37

    Die Kinder, 7, 5 und fast 3 Jahre, teilen sich ein Zimmer. Alle gehen gleichzeitig ins Bett zwischen 7 und halb 8. Die Kleine und die Grosse sind schon immer Frühaufsteherinnen. Sobald sich die eine regt, ist auch die andere wach. Im eigenen Zimmer schliefen sie sicher länger.
    Die Mittlere schläft sich auch mal aus und lässt sich von den anderen dann nicht stören. Abends ist oft noch keine Ruhe, wenn wir rausgehen, aber das müde Kind- das usg immer mal ein anderes- klingt sich dann aus und schläft ein, auch wenn die andern noch singen oder reden.
    Seid nunmehr 2 Jahren ständen auf der oberen Etage noch 2 Kinderzimmer zur Verfügung- ungenutzt. Das Baby schläft noch bei uns, bis es “durchschläft”, aber die Schwestern überlegen schon, wo das vierte Bett in ihrem Zimmer stehen kann.

  • Adrian
    18. März 2019 at 08:33

    Auch ich habe – bis zur Pubertät – mit meinem jüngeren Bruder ein Zimmer geteilt. Missen möchte ich diese Kindheitserfahrung nicht, die Trennung mit 15 Jahren war dann aber auch wirklich notwendig.

    Bei meinen eigenen Töchtern planen wir gerade bewusst das Zusammenleben. In den letzten zwei Wochen haben zwei Nächte prima geklappt. Das liegt aber auch vor allem an unserer eigenen Faulheit. Wenn die Kleine (jetzt 9 Monate) weint, ist es für uns viel bequemer sie am Bett zu haben, als rüber zu gehen. Ist wohl vor allem eine Frage der Zeit.

    Egal, was man für die eigenen Kinder für sinnvoll hält, gibt es ja vor allem zwei limitierende Faktoren.
    1) Wie groß ist der Altersunterschied? Eine Pubertierende mit einem Kita-Kind in ein Zimmer zu stecken, ist sicherlich nicht klug.
    2) Was ist überhaupt möglich? Wir wohnen in Hamburg und sind mit unserer aktuellen Wohnungsgröße auch so langsam am Rand unserer finanziellen Möglichkeiten, wenn wir nicht 70% unserer Gehälter in Miete stecken wollen. Deshalb „muss“ es – zumindest die nächsten Jahre – bei einem gemeinsamen Zimmer für die Große und die Kleine bleiben.

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