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Warum wir uns als Eltern total flexibel zeigen

Die Gewohnheiten der kleinen Madame

Jede Familie kennt das. Kinder wollen bestimmte Dinge immer sofort haben. Besonders Kleinkinder zeigen sich in erstaunlichen Momenten als unflexibel (natürlich gibt es teilweise auch herzerfrischende Spontanitäten).

Eine Sache mit der unsere jüngste (jetzt 2,5 Jahre) überhaupt nicht klar kommt sind Sitzplatz Veränderungen. In unserer Küche hat das bereits begonnen. Noch viel schlimmer wird es, wenn wir ALLE gemeinsam im Auto sitzen. Da wird die Tochter zur kleinen Spießerin. Wenn Alu fährt, und ich Beifahrer bin, bekommt die Kleine eine halbe Krise und kommt nicht umhin alle zwei Minuten zu sagen : „Nein Mama. nicht auf Papas Platz”, auch alles Gerede hilft meist nicht. Oft hilft dann nur noch die Ablenkung, z.B. durch das gemeinsame Singen von Kinderliedern.

DieKleineMadame_flexibel

Hier rollt das kleine Auto.

Singen im Auto: Unsere Kernkompetenz


Heute haben wir die drei Kinder vom Wochenende bei Oma und Opa abgeholt. Sie waren glücklich und ein wenig erschöpft. Im Auto mussten wir etwas umdisponieren, da K1 sich unwohl fühlte. Also griffen wir zum Klassiker: Das malade Kind sitzt vorn. Alu erklärte sich bereit zu fahren und ich saß zwischen den beiden Kindersitzen von K2 und K3 auf der Rückbank Mitte. Diese Hierarchie Änderung ließ das 3. Kind zu großem Proteststurm anheben. Und auch wenn ich dachte, wir könnten uns durchsetzen damit, oder den Protest aussitzen, so war dauernd zu hören „Papa, du musst da sitzen [und zeigte auf den Fahrersitz] und K2 da und Mama dort“. Irgendwann waren wir Eltern so mürbe und leer gesungen, dass wir rechts in eine Straße einbogen, anhielten und die Plätze nach der Anweisung der kleinsten  Regisseurin besetzten. Nun war die RICHTIGE Ordnung wieder hergestellt und K3 schlief kurz darauf ein. Glücklicherweise hatte (vielleicht wegen des Aufstands der Kleinen) K1 auch ihre Blümeranz überwunden.

Wir brauchen ein Auto wo alle vorn sitzen können

Schließlich frage ich mich aber, wie kann solch ein Protest vermieden oder bewältigt werden? Was glaubt ihr? Über Ideen würde ich mich freuen. Denn wenn wir bald sechs Stunden in den Osterurlaub mit Familie Confuss  reisen, dann würde ich mich gerne mit Alu abwechseln und wer weiß denn schon wie es K1 auf dieser langen Fahrt so gehen wird..

Konsti

 

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4 Comments

  • AhBe
    20. März 2019 at 14:43

    Wir haben eine ziemlich ähnliche Familienkonstellation und eine kleine Madame, die gerne alles so haben will, wie es richtig ist. Der richtige Sitzplatz, der richtige Löffel, der richtige Abholer von der Kita. Und wir sind superflexibel, lobenswerterweise auch die großen Geschwister. Aber manchmal, ganz manchmal muss das kleine Kind auch mal was aushalten. So ist es nun mal. Und sie schafft das auch 😉

  • Anna
    20. März 2019 at 20:18

    Hallo ihr!
    Musste kurz und heftig auflachen, als ich das ausgerechnet heute gelesen habe. Dabei haben wir gar kein Auto und ich dementsprechend auch gar keine guten Tipps. Aber immerhin Erfahrungswerte mit 2,5jährigen Regisseurinnen. Meine neigt ohnehin ziemlich stark zur vehementen Ablehnung jeder Veränderung in gewohnten Abläufen und hat mich außerdem heute ziemlich an den Rand des Wahnsinns getrieben. Auslöser hier: ein nicht völlig perfekt geschmiertes (es gab eine mikrobengroße Schmierlücke) Honigbrot. Ich habe sehr viele Reparaturschmierdurchgänge gemacht…

  • Alla (FB)
    28. März 2019 at 20:14

    Der richtige Sitzplatz, der richtige Löffel, der richtige Abholer von der Kita……..das kenn ich ja auch =)

  • StudiBlog
    10. Juli 2019 at 21:09

    „Nein Mama. nicht auf Papas Platz” – sooo süss =)

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