Endlich zu zweit #ReisenalsPaar
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Elternleben

Endlich zu zweit #ReisenalsPaar

Eine starke Erkältung bei mir, Magen-Darm bei Mehreren und genereller Adventsstress, das war unser Einstieg: Fahren wir oder fahren wir nicht? Dabei klang es alles zu schön um wahr zu sein: „Lass und mal wieder zu zweit wegfahren“ sagte Alu im Sommer 2019.Daraus folgte eine detaillierte Planung. Es wurde eine Kreuzfahrt über den Rhein im Dezember. Ich nahm Urlaub. Und meine Göttergattin organisierte ihre Eltern als Betreuung der Kinder. Die waren bereit für fünf Tage bei uns einzuziehen. Die Kinder sollten ihre Routine von Zuhause erleben können.

Vorbereitung ist alles

Sorgfältig versuchten wir die Kinder daran zu gewöhnen. Vollmachten, Infos an die Bildungseinrichtungen und Infozettel wurden geschrieben. Na ja das war nicht so ganz erfolgreich. Die Kümmernis war schon auf beiden Seiten zu spüren. Das kennen wir alle. Man fährt weg, ob allein oder zu zweit, und nimmt die Kinder immer im Geist mit. 

Reisen als Paar_Zweisamkeit

Dabei ist es dringend nötig, dass wir als Paar vorkommen. Doch so leicht ist es nicht den Alltag abzustreifen. Allein schon, dass wir beide Arbeit mitgenommen haben. Mitnehmen mussten.

Wir beginnen uns zu entspannen

Ein gutes Zeichen mag es dabei sein, dass wir sicher nicht all das schaffen (wollen). Gerade sitzen wir in der Kajüte und sehen Mainz vorbei ziehen. Es ist Abend, eine politische Talkshow flimmert über den Fernseher und ich schreibe während Alu Solitär spielt. Wir beginnen uns zu entspannen, denke ich. Doch die erste Zeit war wirklich auch voller Zickigkeiten. Wir müssen uns wieder aneinander gewöhnen. Niemand zwischen uns.

Elternfreunde und die Sofaeinsamkeit

 

Die Entscheidungen treffen wir gerade nur für uns zwei. Dafür fehlt uns mittlerweile schlicht die Übung. Ich bin zuversichtlich, wir grooven uns ein.

Einen Plan haben wir jedenfalls

Morgen haben wir einen ganzen Tag Frankfurt vor uns. Ein Museum wollen wir besuchen, den Rest sehen wir dann – einfach mal in den Tag hineinleben. Ab und an sitzen wir uns gegenüber und reden wieder über uns und über das derzeit Alltägliche. Die anderen Gäste an Bord sind natürlich ein spannendes Themenfeld. Die Kinder kommen auch vor. Es gibt Sehnsuchtstelefonate und wir haben wieder ein bisschen Sorge.

Doch wir fallen auch wieder zurück in die Zweisamkeit. Die Großeltern managen das schon (die Mutigen). Ich freue mich auf die Tage und hoffe, dass wir gestärkt als Paar als Eltern heimkehren.

Konsti

Reisen als Paar_Zweisamkeit

 

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