Wie ich einmal einkaufen ging...
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Warum unser Schrank voller Reistüten und Haferflocken ist.

Wie ich einmal einkaufen ging, mit einer ein Jahr alten Liste…

„Ich muss Morgen lange auf Arbeit sein“, sage ich zur Frau. Sie ist zum Glück flexibel und kann die Kinder holen und zum Zahnarzt mit ihnen gehen.

Ich kaufe dafür nach der Arbeit noch ein. Da wir keine Zeit gefunden haben zusammen eine Einkaufsliste zu machen schlage ich vor dies, über unser Planungstool, online zu machen.

Der Arbeitstag war erfolgreich, vieles konnte ich erledigen. Nun noch schnell einkaufen. Ich bin einer von hundert Feierabendeinkäufern.

Ich öffne unsere digitale Pinnwand: Ach da ist ja die Liste. Komisch, hat Alu wohl wieder Dinge aufgeschrieben ohne vorher zu schauen, ob wir sie nicht noch haben, oder wie?

Aber das da und die Sonnencreme, ja darüber hatten wir gesprochen. Hm, nun doch wieder Nutella? Na ja wäre nicht das erste Mal, dass sie einen Rückfall bekommt. Ich hab mich ja an das vegane Zeug ohne Palmöl schon gewohnt. Reis, so viel? Na gut, der wird ja nicht schlecht. Aber Küchenrolle steht gar nicht drauf! Egal, ich habe es ja im Kopf. So schlendere ich durch zwei Geschäfte. Was meint sie denn nur mit Trockenwurst? Solch einen Begriff verwende doch sonst nur ich (und Nikki und Brause und harte Wurst und so) und diese Dauerwurst kommt eigentlich nicht gut an daheim. Wer weiß, vielleicht hat sie es für mich drauf geschrieben?!

Familieneinkauf_wie geht das?

Jetzt noch schnell zwei Kisten nach oben schleppen

Zu Hause angekommen begrüßen wir uns. Beim auspacken und wegräumen der gekauften Dinge sprechen wir über die Liste im Trello. „Was ist denn Trockenwurst?“, fragt mich Alu. Ich  packe die Dinge hin und her, passt kaum in die Regale das Zeug. Massen an Reis wandern in den Schrank. Ich habe Ibuprofen vergessen, doch dafür zwei Tuben Sonnencreme gekauft. Da beginnt meine Liebste irgendwann schallend zu lachen.

„Schatz, das ist die Einkaufsliste für unseren Dänemark-Urlaub, vom 5.8.2017.“

„Oh je“, sage ich. „Da war aber auch eine fünf drin im Datum und es hat ja wegen der sommerlichen Temperaturen aber schon ganz gut gepasst“, erwidere ich lachend. „Eigentlich ist das alles nicht wesentlich anders als die anderen Zettel und Listen zum Einkauf sonst auch“, bemerke ich.

Da wird uns wieder einmal bewusst wie schlecht wir unsere digitalen Angebote aktuell halten. Sobald diese unser Familienleben koordinieren sollen straucheln wir. Hier stecken wir anscheinend digital noch in den Kinderschuhen. „Warum hast du denn die Liste nicht gelöscht“, frage ich die Frau?

Jetzt genau wo ich euch einen Screenshot zeigen will, bemerke ich es: Sie wurde gelöscht. Doch zum Glück finde ich da noch andere alte Listen auf der Karte. Na mal sehen wie der kommende Einkauf so läuft. Alu kauft immer ganz ohne Liste ein und hat daher bereits ein „Nudel – und Haferflocken-Einkauf-Verbot“ ausgesprochen bekommen, um nicht als Prepperin im Kiez dazustehen.

Für sie ist einkaufen im übrigen ein wahres Folterinstrument oder wie sie sagt „Bitte schick mich nicht in die Hölle voller Auswahl hinein“, vielleicht sollten wir doch beide wieder auf den guten alten Einkaufszettel setzen.

Wie handhabt ihr das?

Konsti

Familieneinkauf_wie geht das?

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10 Comments

  • Florian
    24. Mai 2018 at 19:18

    Ihr seid echt klasse. <3 Also wir benutzen immer noch die guten alten Zettel. Mit dem Telefon ist mir das zu aufwendig. (:

  • Charlotte
    24. Mai 2018 at 20:09

    Wir benutzen Wunderlist. Natürlich muss man das immer mal wieder aktualisieren, doch es funktioniert sehr gut,

  • Bine
    24. Mai 2018 at 23:29

    Hi.
    Bei uns ganz klassisch der Zettel am Kühlschrank….. Und sollte er rein zufällig beim einkaufen immer noch da gelangweilt rumhängen??? Dann gibts ne kurze Familykonferenz über Whats App.
    LG

  • Viola
    25. Mai 2018 at 08:41

    Ich schreibe Listen – lange Listen und fahre dann einkaufen. Die Regel ist dann, ich stehe im Supermarkt und …. die Liste liegt auf dem Küchentisch.
    Das mit dem Handy habe ich auch schon probiert, ich stand dann im Supermarkt, wollte mein Handy aus der Tasche holen …. und ja – es lag auf dem Küchentisch.
    Wir haben übrigens auch einen erkläglichen Vorrat an Reis und Nudeln, gerne auch ein größeres Lager an Mehl
    LG Viola

  • Suomitany
    25. Mai 2018 at 14:35

    Ich habe meistens Zettel und zu 95% bin ich sowieso der Einkäufer 😉

  • Anni
    25. Mai 2018 at 16:20

    Wir nutzen my groceries. Find ich total cool. Da kann ich meinem Mann auch noch während er einkauft und die Liste abarbeitet Dinge draufschreiben. Sonst bin ich ja eher old school mit Zettel und Stift; aber Einkaufslisten nur noch digital 🙂

  • Sarah Sch.
    25. Mai 2018 at 18:21

    Nen Block am Kühlschrank und jeder notiert, was gekauft werden muss. Klappt gut. Es sei denn, ich gehe los und vergesse den Zettel abzureissen.

  • Die #Freitagslieblinge am 25. Mai 2018 - FARBEN
    25. Mai 2018 at 21:00

    […] Es gibt vom griechischen Essen leider kein Foto aber stellt euch einfach diese Kulisse vor während ich in mein vegetarisches Pita Brot beiße und daheim warten ja eh nur Nudeln und sehr viel Reis auf mich. […]

  • Daniela
    26. Mai 2018 at 08:57

    Wocheneinkauf online bestellen und abholen im Supermarkt. Dann holt man schnell das Gemüse und Obst und geht dann zum Schalter um den Rest abzuholen- ganz ehrlich, alles andere ist mir viel zu stressig 🙂 Gibt’s die Option in Deutschland nicht?

  • Susan
    30. Mai 2018 at 21:32

    Wir nutzen Bring!

    Läuft recht gut…

    Zettel klappte nie so gut, weil wir oft vergaßen was draufzusetzen. Oft die Sachen aus dem Bad. Bis ich das nächste Mal beim Zettel bin ist das aus meinem Sieb-Hirn gefallen…

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