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Elternleben

Dieses Daheim, das ist hier #FrohesFest

Überall lese ich derzeit wie müde Eltern sind, wie erschöpft und ich sitze hier in unserer unaufgeräumten Bude ohne Weihnachtsbaum und denke so „Ach, wie schade“ und wippe ein bisschen mit meinen Füßen am Couchende.

Ich fühle mich ehrlich gesagt gar nicht gestresst von den bevorstehenden Feiertagen. Weihnachten, das ist doch erst in vier Tagen, das ist doch noch wirklich eine Weile weg. Wir haben keinen Baum, keine weitere Deko (bis auf einen Adventskranz) und wir haben nur eine Dose gebackene Plätzchen, denn die Kinder hatten gar keine Lust auf „sooo viel“  backen.

Am 24. gibt es auf Wunsch der Kinder seit Jahren den Krippenspielbesuch, Pizza die wir gemeinsam belegen und danach für Jeden ein Buch und eine ausgesuchte Kleinigkeit. An den anderen Tagen haben wir uns zu der älteren Generation eingeladen. Ich finde das okay und da mein Weihnachtsmojo eh kaum vorhanden ist, fügt sich so alles.

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Wir sitzen rum und könnten Weihnachtskarten schreiben oder noch mehr Gläser  (Weihnachten im Glas) für die lieben Menschen um uns herum basteln die uns die letzten Monate mit den Kindern so sehr getragen haben, aber wir sitzen einfach nur zu Hause rum und trinken Kräutertee.

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Weihnachten im Glas.

„So offen wie ihr Sohn dem allem hier begegnet, merkt man wie gut er daheim gebunden ist“, diesen Satz hat heute jemand zu mir gesagt und er trägt mich seitdem durch den ganzen Tag und den Abend. Er lässt mich innendrin schwingen denn ja, das wünsche ich mir, dass unsere Kinder sich angenommen und geliebt fühlen. Gebunden an daheim, das sind wir hier wohl alle.

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Hauptsache der Baum steht, wa?

Wir sind uns nah, gerade in diesen Tagen in denen es häufig morgens und abends immer dunkel ist. An Tagen an denen ich an meinen Opa denken muss, der dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre zu Weihnachten und an Tagen an denen wir noch schnell Gespräche zum Schulübergang, dem Hausbau oder diversen Uniaufgaben geführt haben.

Dieses Daheim, das ist für mich schon lange kein physischer Ort mehr, sondern dieses Gefühl: mein Gefühl von Zusammenhalt und Nähe und dieses Gefühl ganz tief verwurzelt zu sein, so dass mir auch kein fehlender Weihnachtsbaum, keine krümelige Couch und keine ungeschriebenen Weihnachtskarten mehr etwas anhaben können. Ich fühle mich einfach gebunden an meine Lieben und genau deswegen kann ich auch ganz offen auf das kommende Weihnachtsfest zugehen, mit euren lieben Karten, Gedanken, Begegnungen und schönen Momenten im letzten Jahr im Gepäck. Danke dafür!

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Euch wunderbare Weihnachtstage.

Alu

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1 Comment

  • Anna
    26. Dezember 2018 at 14:33

    Hauptsache der Baum steht – genau :))
    Frohes Neues Jahr!

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