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Hausbau mit Kindern

Wir ziehen bald um – Wenn die Wohnung leerer wird #HausbaumitKindern

Die Wohnung ist fast leer (na gut, das stimmt nicht)

Wir ziehen bald um. Es zögert sich noch etwas hinaus – aus baulichen Gründen. Doch es scheint unausweichlich. Bald bewohnen wir ein neues Heim, ein Haus mit mehr als vier Räumen. Davor liegt viel Arbeit für uns. Auch wenn wir fast nichts im Haus selbst machen (weil wir es einfach nicht können), so ist doch auch das Auflösen und Umschichten einer jahrelang genutzten Familienwohnung, neben drei Kindern und Arbeit eine Aufgabe. Gleichwohl sind wir schon gut vorangekommen, sodass uns in den nächsten Wochen ein beräumte Wohnung mit vielen leeren Regalen umgibt. Vielleicht sollte es mich frustrieren. Doch es liegt viel mehr dieses Gefühl von Aufbruch in der Luft. Auch wenn es noch Ecken und Stapel mit Arbeit gibt, so fühlt sich das Leben gerade sortiert und reduziert an. Wie wenig man zum akuten Leben doch braucht, beeindruckend.

Pappkissten_ LeereWohnung_NeuesDomizil

Alles muss raus!

So vieles, was wir dabei weggeben konnten und auch weggeschmissen haben. Inmitten der Wohnung kommt stets der Gedanke hoch, was kann man noch wegtun. Ganz verwegen überlegen wir, ob wir nicht beim wieder einräumen noch einmal reduzieren. Dabei haben wir sicherlich 40-50 % weglassen können, aber es könnte noch mehr sein.
In diesen Tagen denke ich an meinen Kommilitonen, der in seinem WG-Zimmer eine Matratze, einen Tisch, einen Stuhl, eine Kleiderstange und sechs Ziegel und zwei Bretter als Regal hatte. So asketisch wird es bei uns wohl nicht, auch nicht in Zukunft.

LeereWohnung_NeuesDomizil_HausbaumitKindern

Leer erstmal.

Doch, es ist wieder einmal die Chance unseren Konsum zu hinterfragen. Das Ausräumen der Wohnung lässt uns beide öfter auch genau darüber reden – was brauchen wir wirklich. Unser Leben ist wunderbar und das ist es auch mit weniger Krams. Die fast leere Wohnung erinnert mich an die bevorstehende Veränderung. An den Wunsch nach Ordnung, den wohl jeder kennt. Dieser Zustand lässt uns Abschied nehmen von einer gelebten und geliebten Episode unseres Lebens. Hoffentlich kommen wir alle gut im neuen Zuhause an. Die Vorbereitungen sind am Laufen. Wir geben unser Bestes und räumen auf.

Konsti

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4 Comments

  • TAC
    9. Juli 2019 at 13:26

    Wir haben im letzten Jahr ausgeräumt, weil wir ja in die Übergangswohnung gezogen sind. Wir haben jede Menge reduziert. Und den Rest verteilt auf “einlagern” und “brauchen wir regelmäßig”.
    Wir stellen immer mal wieder fest, dass wir Dinge eingelagert haben, die wir doch brauchen könnten. Und wir haben Dinge hier rumfliegen, die wir hätten einlagern können. Spannend ist auch, wie oft ich in den Kartons, an die ich ran komme, Dinge suche, die wir grad brauchen.
    Wenn wir dann ins neue Haus einziehen, werde ich mit Sicherheit nochmal reduzieren.
    Viel Erfolg wünsch ich euch noch beim Packen.
    Und ich bin gespannt, wie schnell ihr euch im Haus einlebt.
    LG von TAC, die derzeit nur eine Bodenplatte besitzen 😉

  • Hanna
    13. Juli 2019 at 16:53

    Und wie man sich dann wundert, dass man mit Dingen aus einer kleinen Wohnung, ein ganzes Haus füllen kann – die Erfahrung haben wir damals gemacht 🙈

  • Renata Häcki
    14. Juli 2019 at 14:29

    Liebe Alu und Konsti, ihr habt doch eine tolle Wohnung mitten in Berlin; und wie ihr richtig bemerkt, viel zu viel Kram! Hier meine (sehr subjektive) Schlussfolgerung: in der City-Wohnung BLEIBEN, Kram drastisch reduzieren, den grössten Raum durch Fachleute unterteilen lassen. Dann habt ihr zwar nicht mehr Quadratmeter, aber mehr Räume zum Wohnen. Ein Büro (was ihr dringend braucht) könnte auswärts gemietet werden…..Ich beneide euch um eure City-Wohnung, ihr werdet sie schwer vermissen!
    liebe Grüsse aus der Schweiz (Kanton Zug)
    Renata

  • Alu und Konsti
    15. Juli 2019 at 20:43

    Hallo Renata, in unserer derzeitigen Sozialwohnung darf man nichts einbauen oder ausbauen, zudem wohne wir unter dem Dach, nicht klimatisiert. Wir ziehen mal lieber um. Alu

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