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Kindergartenkind Schulkind

Ich singe den “Zahnputzlambada” wenn es sein muss, von der #DailyRoutine des Zähneputzens.

Die Routine des Zähneputzens mit Kindern

20Uhr, ich sitze nach erfolgreichem Zubettgehkampf mit den
Kindern in der Küche. Leise plätschert der Geschirrspüler im Hintergrund.
Endlich mal Zeit über die Blogparade #Dailyroutine der  elmex Iniative von Frau Mutter nachzudenken. 

Gerade heute Abend haben die Kinder beide wieder ihr Bestes gegeben um mich
davon zu überzeugen, dass Zähne putzen eben doch nicht so einfach zu erlernen
ist. Eben trällerte ich noch meinen Zahnputzlambada um sie von der Wichtigkeit der Zahnpflege zu überzeugen. Ich bin nämlich ein ziemlicher Zahnfanatiker. Ich putze viel, lang und gründlich
meine Zähne. Ich glaube ein gutes Lächeln kann vieles wettmachen und bin daher ein
großer Fan der Zahnpflege.
Ein typischer Moment beim Zähneputzen.


Die ersten Zähnchen

Ich weiß es noch
genau, sobald ein Zähnchen von K1 zu sehen war, putzten wir brav mit der
Babybürste (ohne Paste) über den Zahn. Sie lächelte wenn die kleinen Gummiborsten
ihren Gaumen berührten. Nach und nach stiegen wir in die Welt des Zähneputzens
ein. Da wir zum Zähneputzen ein Pixibuch vorlasen und so einen ungefähren
Zeitrahmen von drei Minuten einhalten konnten, wurde das Kind in der täglichen
Routine #DailyRoutine daran gewöhnt.
Es war zu ihrem Ritual geworden.
Inzwischen fordert sie es als Schulkind längst ein, wenn wir die Taschen packen
„Vergiss die Zahnbürsten nicht“. K1 ist aber auch ein sehr geduldiger Typ, ich
durfte immer nachkontrollieren und nachputzen, wenn mir das Ergebnis nicht
gefiel. In der Kita putzten sie vor dem Mittagsschlaf, sie war an die
Zahnregeln gewöhnt.


Zähne putzen in der Kita, nicht überall

Bei K2 verhielt sich das allerdings total anders. In der Kita
wurden lange die Zähne nicht mittags geputzt (aufgrund der mangelnden
Koordinationsfähigkeit der Kinder). Die Argumentation einer Mutter damals, es sei sowieso super
gänzlich auf das Putzen zu verzichten (Sie hätte da Fachwissen aufgrund ihrer Theaterrolle als tanzender Zahn in einem Stück), werde ich zu gegebener Zeit
einmal genauer ausführen. 

Die Fluchtwege beim Zähne putzen

Sobald wir mit K2 jedenfalls ein Badezimmer betraten,
checkte Monsieur die Fluchtwege. Er wusste ziemlich genau, dass nun
Körperhygiene anstand. Pixibücher vorlesen, oder lustige Zahnlieder singen? Pfft, keine Chance bei Mister Fluchtwegecheck. Entweder musste ich den
Commander-Data-Lesemodus aktivieren, oder mein berühmtes Zahnputzlied in
10facher Geschwindigkeit singen um mit seiner Putzgeschwindigkeit mithalten zu können. Sobald er einmal die Reihe unten geputzt und
sonst nur auf den Bürsten rumgekaut hatte, schlängelte er sich aus dem Bad. Es
stellte sich einfach keine Routine #Dailyroutine ein. Wir kamen einfach nie und
nimmer auf diese drei magischen Minuten.
Auch das kontrollieren und nachputzen der Zähne gestaltete sich schwierig. Trotz Affenarmen und Schlangenmenschenambitionen
meiner Person, gelang es mir nicht ihn zur Zahnhygiene zu motivieren.
Nach gemeinsamem Familienputzen, CD hören, eine lustige eigene Sanduhr
anschaffen, Süßes gänzlich verbieten, leckerere Zahnpasta kaufen, einem
Zahnarztbesuch und Plakatbeschau von kaputten Zähnen in der Praxis half nur
noch eins. Ich ordnete die Radikalkur des Kinderbuches „Vom Jörg der Zahnwehhatte“ an. 

Fotos aus meinem Buchexemplar (Ausgabe 1971)

Das Zahnwehmännlein klopft an

Dieses Buch habe ich bereits in meiner Kindheit gelesen und die
Story vom Zahnwehmännlein hat einfach gesessen. Drei Tage lang habe ich ihm das
Buch jeden Abend vorgelesen. Immer wieder habe ich von dem kleinen Jungen, der
nur „Schlecker Jörg“ genannt wird, erzählt. Ein kleiner Kerl der einfach zu viel Süßes isst und
nie die Zähne putzt. Nachts bekommt dieser kleine Junge nämlich Besuch
vom Kariesmännchen (getarnt als Bonbonmann mit Minihammer). Erst ein
Zwiegespräch, eine dicke  Backe, sowie
ein traumhafter Zahnarztbesuch helfen dem Kleinen das lästige Zahnwehmännlein wieder loszuwerden. Ab da hört „Schlecker
Jörg“ dann immer auf die Mama, putzt immer die Zähne und isst Vollkornbrot. Der
Traum einer jeden Schwiegermutter.

Schlecker Jörg und ich

Ich gebe zu, das mit dem Vollkornbrot hat
leider nicht gänzlich hingehauen, auch das mit dem Hören eher so nicht, aber
beim Stichwort „Denk an Schlecker Jörg“ da werden die Zähne ordentlich
geputzt. Ich weiß nicht ob es an dem Bonbonmann im Buch liegt, oder an der Eisenbahn für die Schleckerjörg heimlich spart, aber es funktioniert (bei uns). Sollten K1 und K2 jedoch mal schwächeln (wie heute Abend), dann singe ich eben doch
wieder meinen Zahnputzlambada den ich gern auch bei fremden Leuten im
Badezimmer jederzeit anstimmen kann.


Das Zahnputzlied


„Zähne putzen, Zähne putzen muss ein jedes Kind.
Zähne putzen, Zähne putzen bis sie sauber sind. Denn sind die Zähne sauber
jaaaaaaa (Hier schön quietschig hoch singen) dann rufen sie ganz laut
HURRRRRRRRAAAA…”
(und von vorn!Ihr könnt mich jederzeit dafür buchen ; )) 
Alu

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3 Comments

  • Nieselpriem
    18. April 2015 at 05:53

    Das ist ein toller Text!
    Ich drücke die Daumen, dass ich soeben den Gewinnertext gelesen habe 🙂
    <3 lichst Deine Rike

  • aluberlin
    19. April 2015 at 09:44

    Danke. Ich drücke ebenfalls die Daumen. Dann wellness gemeinsam?

  • familieberlin
    20. April 2015 at 11:46

    Hiermit buche ich dich offiziell, denn bei uns wurde die #DailyRoutine wieder gebrochen und wir haben den täglichen Kampf. Also gern, jeden Abend gegen 18:30 bei uns. 😉 LG Bella

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