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Schulkind

Das Ende der Kitazeit ist nah..

Mitten in unserem gesamtfamiliären Tohuwabohu fällt ein wichtiges Ereignis für unsere Jüngste. K3 hat die letzten Kita Tage in dieser Woche. Dann sind wir im nächsten Level, denn alle drei Kinder von zwischen 15 und 6 sind am Ende dieser Ferien Schulkinder. Jedes mit seinen eigenen Schulerfahrungen. Die Jüngste kommt an die Einzugsgrundschule, eine Einrichtung mit ganz klassischen Strukturen, der Mittlere bleibt an der Förderschule und die Große wird weiter den gymnasialen Weg beschreiten.Sicherlich werden wir den Kindergarten vermissen. Zumal die Zeit in der letzten Kita nach unserem Umzug geprägt war und ist von Corona. Keines unserer Kinder war so wenig in elementar-pädagogischer Betreuung.

Nichtsdestotrotz ist sie ein richtiges Kindergartenkind und hatte eine geborgene, erfahrungsvolle und fröhliche Zeit. Beispielsweise haben die Erzieherinnen in den letzten Wochen sehr viel Programm für die Vorschulkinder geboten, damit der Abschluss etwas Besonderes wird und das wurde es. Von Fahrten in den Wildtierpark über einen Besuch in der Schokoladenmanufaktur bis hin zur Kitaübernachtung wurde viel ermöglicht.

Das Ende der Kita ist nah

In den letzten Monaten sind die großen Kinder in der Kita richtig zusammengerückt. Es muss ein schönes Gefühl sein in einem Gefüge zu den Großen zu gehören. Dabei erlernen die Kinder nicht nur Stolz, sondern auch Verantwortungsanteile im Zusammenhang mit dem Kindergarten.

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Lange fiel mir die Entwicklung in diesem Alter nicht auf. Jedoch kommt beim letzten Kind auch immer wieder das Gefühl bei Eltern, dieses und jenes erleben wir nun zum letzten Mal. Mit diesem Bewusstsein beobachtet man ein Kind neu. Zudem ist ein Nesthäkchen speziell im Fokus eines Familiengefüges. Zum einen wird sie mehr umsorgt zum anderen muss sich das Kind durchsetzen. Bei uns bedeutet das ein starker Charakter entsteht.

K3 ist unsere Oberschwester Hildegard aus der Schwarzwaldklinik, warmherzig und sozial, durchsetzungsfähig und willensstark.

Das Ende der Kita ist nah

Im Gefüge der Kindertagesstätte war unser Kind selbstbewusst und ebenso gruppendynamisch. Sie hat an allem teilgehabt, was die Pädagogen angeboten haben. Bei ihr merkt man ebenfalls, dass sie reif für den nächsten Schritt ist.

Sie hat Wissensdurst entwickelt, mit dem K3 uns zeitweise überfordert – anscheinend genau richtig für die Schule.

Zwar kommt dies nun mit der Schule, trotzdem werden wir das Unbekümmerte der Kindergartenzeit vergessen. Anstatt spielerischem Lernen wird nun eine Lernsystematik stehen, die nicht immer und nicht bei jedem fruchtet. Dabei kann ich mir gut vorstellen, dass K3 in der Schule gut mitkommt und vielleicht sogar funktioniert.

Das Ende der Kita ist nah

Obwohl das nicht meine liebste Vorstellung von Bildung ist. In der derzeitigen Situation ist es das, was wir haben. Für Visionen in der Bildung fehlt anscheinend die Zeit. Dafür bin ich überzeugt, dass jedes Kind selbst ein kleiner Innovationsschub ist. Unsere K3 hat das Potential und eure Erstklässler und Vorschulkinder sicher auch! Von Herzen wünsche ich euch spannende Umbrüche und viele wunderbar-neue Erfahrungen sowie einen schönen Neuanfang nach den Ferien!

Euer

Konsti

Eine letzte Nacht – Abschied von einem Lebensabschnitt #Einschulung

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1 Comment

  • Franzi
    13. Juli 2022 at 08:58

    Wir sind mit allem 3 Jahre weiter. Unser Großer ist fast 18 und hat nun sein Abitur in der Tasche, die Mittlere ist 14. und der Kleinste ist 9 und kommt nun in die vierte. Die Zeit mit 3 Schulkindern geht nun also zuende für uns, der Große für ein Jahr ins Ausland. Auch wieder ein neues Level. Trotz der Freude, wie gut die 3 das machen, bin ich manchmal auch traurig/wehmütig, weil die Kindheit so schnell vorüber zieht und der Große direkt nach seinem 18. Geburtstag schon ausziehen wird. Er war doch gestern noch ein Kind!

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