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Mehr Vereinbarkeit durch ElterngeldPlus? Das neue Baukastensystem für junge Eltern #Werbung

Vereinbarkeit durch ElterngeldPlus? 

Unsere Kinder sind nicht mehr die Kleinsten und ich erinnere
mich daran, dass wir als Studenten die Debatte über das neue Elterngeld damals
gar nicht wirklich geführt haben. (wir waren Studenten und flexibel in
unserer Zeitplanung) 

Warum ER daheim blieb

Bei K2 war dieses bereits anders. Wir entschieden
wir uns bewusst für die Variante, dass der Vater die neun Monate in Elternzeit
gehen sollte und ich nach drei Monaten wieder voll erwerbstätig sein würde. Im
Nachhinein betrachtet waren wir mit dieser Aufteilung anscheinend bereits total
fortschrittlich. Seit etlichen Jahren wird den Vätern öffentlich gehuldigt die
in Elternzeit gehen und wir führen diese Debatte, dass Väter auch 50% des
Kindes beisteuern noch immer auf allen Kanälen. Die Mütter in den Still- und
Pekipkreisen, die der Mann besuchte, verstanden unser Modell bereits damals
nicht und fragten ihn häufiger ob seine holde Gattin denn bei der Geburt von K2
gestorben sei.
Damals wars.

Dass dies nicht der Fall war, weiß der Leser ja und ich
bedauere inzwischen, dass das ElterngeldPlus
erst so spät gekommen ist um auch die Mütter des Stillkreises bei
Familiendebatten zur unterstützen. Ich gebe zu, 
ich habe damals die Elternzeit weder gesplittet, noch bin ich in
Teilzeit gegangen, zu groß war Sorge vor den Verlusten der Elterngeldleistung.

Reform von ElterngeldPlus

Diese Sorge wäre nach der Reform des Elterngeldes und des ElterngeldPlus ab dem 1. Juli 2015 ausgeräumt.
Schön ist das für die jungen Eltern, die ebenfalls an eine Idee von
Vereinbarkeit von Beruf und Familie glauben und ich freue mich für sie. So
können sie mit dem ElterngeldPlus ähnlich einem Baukastensystem ihre
Elterngeldoptionen tauschen und erweitern. Zum Beispiel die Variante: Erst Elterngeld,
dann ElterngeldPlus (durch Teilzeit) zu beziehen und dann mit  dem Partnerbonus zu kombinieren. Die
Möglichkeit, dass somit beide Partner eben Teilzeitbeschäftigt sind, während
der Elternzeit, ist so ohne Abstriche möglich.
Die Grafik wurde zur Verwendung vom BMFSFJ zur Verfügung gestellt.
Das ist jedoch nur eine der Optionen die das ElterngeldPlus,
laut dem BMFSFJ, möglich macht. Auch besteht mit dem ElterngeldPlus nun die Variante
seine Elternzeit noch zeitlich flexibler zu gestalten. 
Die Möglichkeit der
dreiphasigen Aufsplitterung der Elternzeit, pro Elternteil, empfinde ich als
gute Neuerung der Elternzeitregelung. Gerade mit einem Kitawechsel, oder dem
Schuleintritt, können weitere Elternzeiten sinnvoll sein.

Mehr Flexibilität für
Arbeitnehmer, das finde ich ziemlich gut.


Ich hoffe sehr, dass sich das auch
bei den Arbeitgebern mal durchsetzen wird. ElterngeldPlus soll Anreize schaffen
bereits früher in den Job zurückzukehren, und so kann eben auch optional wieder
leichter in Teilzeit einstiegen werden um dann gemeinsam  für den Partnerschaftsbonus zu arbeiten. Die
Idee, dass sich Paare durch diese neuen Möglichkeiten ganz klar noch mehr mit
der Rollenaufteilung und der Betreuungsaufteilung auseinander setzen können (und
hoffentlich werden) macht mir Hoffnung. Denn für beide Eltern, die das
Kind betreuen und mindestens vier Monate in Teilzeit arbeiten (mit 25 bis 30
Stunden) erhalten die Eltern somit vier Monate ElterngeldPlus dazu. 
Eine gute
Option um die Elternzeit und damit auch qualitative Familienzeit zu verlängern.


Es wäre doch wirklich schön, wenn das ElterngeldPlus zum
Beispiel Frauen und Männern einen leichteren Einstieg in Teilzeit gewähren
könnte und man so neue Arbeitsmodelle ausprobieren kann. 


Schließlich wissen wir
ja alle, dass Eltern eben die zukünftigen Rentenversicherungszahler heranziehen
und dafür selbst über einen langen Zeitraum finanziellen Einbußen und emotionalen
Belastungen ausgesetzt sind.
Auch Konsti und ich wissen das ganz genau, auch mit unseren
nun mehr „größeren“ Kindern. 
Und was
machen da nun die Alleinerziehenden? Sie erhalten ebenfalls bei Rückkehr in
Teilzeit einen vergleichbaren Bonus wie den Partnerschaftsbonus und können ihre
Elternzeit so ausdehnen. Das ist sicherlich ein Schritt in die richtige
Richtung.
Als nächstes hoffe ich, dass zur guten Umsetzung dann auch noch die flexiblere
Kinderbetreuung in Angriff genommen wird, damit auch noch mehr Schichtarbeiter
flexiblere Arbeitsmodelle leben können. Weitere direkte Informationen findet man
übrigens hier:
Alu
Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ entstanden und als #Werbung gekennzeichnet.

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1 Comment

  • Katja
    13. Juli 2016 at 15:34

    Mittlerweile greifen ja doch immer mehr Familien auf das Elterngeld Plus zurück, da man dadurch einfach flexibler ist und Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren kann. Eine Sache, die ich in jedem Fall auch nutzen würde.

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