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Wochenberliner

Heute.

Es war ein Unfall, jemand wurde aus seiner Familie gerissen.  

Ich kannte das Kind nicht, kannte auch nicht wirklich die Mutter, aber es trifft mich hart. Ich habe eine Kerze ins Fenster gestellt und ich habe in den Abendhimmel geschaut und dem vorbeifliegenden Tag zugesehen, einem Tag an dem eine junge Mutter ihr Kind verlor.

Das Kind war so alt wie mein Kind, wuchs auf wo mein Kind aufwuchs, hatte Freunde wie mein Kind, konnte schwimmen wie mein Kind, war schön wie mein Kind.

Es lebte hier, unter uns, und nun ist es nicht mehr da. Es wird nicht mehr wachsen, nicht mehr lachen, nicht mehr lieben können.

Wenn ein kind stirbt

Es wird jedoch immer geliebt werden. Immer. Die Liebe der Mutter konnte ich spüren in ihren Worten und in ihrer Entscheidung anderen Menschen vielleicht ein Leben zu retten. So viel Liebe und so viel Leben für andere Menschen. DANKE für die Stärke. Ich habe keine Worte dafür.

Ein Kind ist gerade gestorben und ich weine hier meine Tränen. Es sind Tränen die Betroffenheit und der Trauer. Sie sind verbunden mit der Hoffnung meine Liebe und meine guten Gedanken mögen bei der Mutter und beim Vater, der Familie und den Freunden ankommen. Meine Gedanken und mein Mitgefühl sollen sie wärmen und stärken in dieser nun anbrechenden dunklen Zeit. Eine Zeit der Trauer die ich nur von weiter Ferne mit meinen Gedanken begleiten kann.

Ein Platz wird leer sein. Ein Licht wird fehlen. Mein Beileid.

Jemand wird geboren. Jemand stirbt. Jemand hat Geburtstag. Jemand weint.

„Sogar sie sind zu alt geworden um jung zu sterben Master Wayne“

Es ist einfach nicht richtig wenn ein Kind vor den eigenen Eltern geht, es ist einfach nur scheiße und ungerecht.

PUNKT.

Alu

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1 Comment

  • Bienzle Kerstin
    16. Juni 2018 at 00:09

    Das macht mich sehr betroffen und mir fehlen die Worte.

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