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Wochenbuch

Wochenbuch: Der Monat der Familienbücher mit: Jochen König, das Nuf, Kaminer, Meyerhoff

Bücher für Familie und Gesellschaft

Ich habe wieder einige Bücher dem Test #Buchhändlergeprüft unterzogen und in diesem Monat dann eben doch verstärkt Bücher mit dem Schwerpunkt Familie und Gesellschaft.

Dieses Buch lebt von den Geschichten die Jochen König hier
gesammelt hat. Seine Thesen zum anderen Familienverständnis kannte ich schon,
finde sie aber hier gebündelt unterhaltsam. Recht sprachlich trocken zeigt
Fritzis Papa verschiedene Konstellationen auf und nach dem Lesen möchte ich
einige der Charaktere gern mal persönlich sprechen.  Er schreibt immer subjektiv, aber nicht
wertend sondern erzählend und baut persönliche Anekdoten drum herum. Als Fazit
kann ich für mich daraus lesen: das jede Familienform spannend ist und auch Berichtenswert.
 
Das Cover find ich ja schon mal cool.
 
Über das Buch vom Nuf wurde schon alles im Internet
geschrieben und eigentlich braucht es keine Verkaufsargumente mehr, denn das
Buch ist derzeit kaum noch zu bekommen. Wie sollte es auch anders sein? Endlich
kann man gesammelt die Kolumnen vom Blog dasnuf.de lesen und muss sich nicht durch
die Seiten scrollen. Unterstützt werden die kurzweiligen Geschichten durch die
wunderbaren Illustrationen von Beetlebum die man eines Tages in einer „Nuf“
Gedächtnisausstellung präsentieren wird.
Ich denke, dass ich bereits an meiner
Filmkritik arbeiten kann, denn ganz sicher wird sich Irgendjemand dafür die
Filmrechte sichern und dann die Rollen von 1.0, 2.0 und 3.0 alle mit den
Kindern von Til Schweiger besetzen. Ich freu mich jetzt schon darauf und
bewerbe mich hiermit um eine Nebenrolle.
Ich habs, aber gleich verborgt weil es so selten ist.
Ach wie schön. Kaminer hat ein Buch über seine
pubertierenden Kinder geschrieben und es liest sich wunderbar. Mit einer
gehörigen Portion Humor und viel Liebe berichtet der Autor darin vom
erwachsenwerden der Angehörigen. Dabei spiele eben nicht nur eine gehörige
Portion Coolness, sondern auch der Respekt voreinander eine große Rolle. Ohne
belehrend zu sein, fühle ich mich für einige Situationen nun etwas mehr
gewappnet und gut unterhalten.
Kaminer Buch und Ich
 
 
Dieser zweite Roman von Meyerhoff nimmt uns mit in eine
Kindheit in einer Psychiatrie. Seinen Vater vergötternd erleben wir das
Aufwachsen von Joachim, seinen Brüdern und seiner Mutter. Der Junge hat eine
seltsame Innigkeit zu den Insassen aufgebaut und man liest diesen Familienroman
mit einem Schmunzeln und auch tiefer Traurigkeit. Das Buch ist nichts für
zartbesaitete Familienromanleser.
Meyerhoff
Es gibt Bücher die auch Buchhändler geprüft werden sollten? Dann schickt sie uns gerne zu.
Alu

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