Was für ein Tag. Ein Tagebuchblogtag, ein Tag an dem man sich fragt “Was machst du eigentlich den ganzen Tag?” und da passt der Tag heute so richtig gut.
Am Ostersonntag ging der Tag recht früh los. Eigentlich wollte ich bis 9 Uhr schlafen, aber der Tag begann dann doch eher, mein Körper weckt mich und braucht seine Medikamente. Leider ist das seit einigen Jahren so, das macht es manchmal echt schwer. Ich bin dann kurzatmig und mein Herz pumpt wie verrückt. Ich stehe also auf und nehme Medikamente. Als wir dann aufstehen gehe ich duschen und wir machen uns für das Osterfrühstück fertig. Wir sind heute bei der Familie zum Brunch. Wir fahren pünktlich los und ich hatte gestern Abend schon Kräuterbutter und Bärlauchbutter gemacht, so dass wir heute leckere Butter zum Brunch hatten. Während der Mann die Osterkörbchen versteckt wird vom Rest gegrillt und der Tisch gedeckt.

Danach geht es zu Ostern zu Oma und Opa. Da ist auch schon etwas Frühling.
Im Garten suchen dann die Kinder alle ihre Osterkörbchen und es gibt sehr viel Schokolade und brummende Bienen und lächelnde Gesichter. Es ist wirklich schön die Kinder so zu sehen und ich muss sagen, dass ich davon ausgehe, dass es langsam die letzten Kinderostern sind. Es werden eben alle groß und so ist es ein leiser Abschied. Auch wir Erwachsenen dürfen was suchen und das ist auch richtig niedlich. Als wir gegessen haben sitzen wir gemütlich zusammen und reden noch ein bisschen. Der Tag vergeht langsam und so schauen wir draußen dem Regen zu und der April fühlt sich nach wirklichem April an. Sonne, Wind und Regen wechseln sich ab und so habe ich den Eindruck, dass dieses Ostern an uns vorüber geht, in kleinem Gleichklang.

Ostern für die Kinder auf einen Blick.
Am Nachmittag fahren wir dann Richtung nach Hause und sehen auf dem Weg total viele Menschen, die zum größten Osterfeuer Berlins auf dem Weg sind. Unser Heimweg ist total voll von Autos und Menschen, als wir nach Berlin reinfahren. Zum Glück können wir vorbeifahren und so lassen wir die Massen hinter uns. Als wir nach Hause kommen gibt es erstmal Kaffee und Kakao für alle. Wir machen es uns gemütlich und während ein Kind filzt und ein anderes Kind seinen Gutschein einlöst, sitzen wir mal in Ruhe auf dem Sofa und schauen die Piraten der Karibik Filme weiter, auf Kinderwunsch.

Es wird gefilzt.
Diese Tage machen mich gesundheitlich echt oft fertig. Ich bin erschöpft und kann mich dann weder zum Spaziergang aufraffen, noch sonst irgendwie große Sprünge machen. Ich wünschte wirklich, dass das anders wäre, aber leider ist das hier die Realität. Es tut mir dann so leid an diesen Tagen, denn ich kann unseren Kindern nicht die Energie geben, die sie verdient hätten. Das macht mich einfach traurig.

Und nun schauen wir weiter Fluch der Karibik, Teil 3.
Wie habt ihr Ostern verbracht? Weiteres Tagebuch hier: Bruellen




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