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Tagebuchbloggen am 5. Januar 2026 – #WMDEDGT

Ab heute ist wieder Alltag, also auf dem Papier. Ehrlich gesagt ist das nach 17 Tagen vollem Programm mit den Kindern auch wirklich ein tiefer Wunsch von mir. Ich möchte einfach wieder zum Reha Sport und zur Arbeit, mehr Anspruch habe ich gerade gar nicht. Wir starten also unseren Tag um 6.30 Uhr und scheuchen die Kinder aus den Betten. Der Mann macht die Schulbrote, ich schaue nach ob jedes Kind auch Socken trägt.

Um 7.05 Uhr gehen wir aus der Tür und bringen ein Kind zur Schule, das andere Kind ist auch schon auf dem Weg. Trotz des Wetters kommen wir gut voran und sind heute dann auch mal pünktlich beim Reha Sport. Dort gibt es (mal wieder technische Probleme) an der Kasse und so sind wir dann doch etwas knapp. Aber, endlich geht es wieder los. Wir sind im Becken bei der Wassergymnastik. Es tut so gut. Nach dem Wasser fahren wir schnell nach Hause, mein Schreibtisch wartet und ich setze mich ran. Dann klingelt das Telefon und ein Kind ist krank. MÖP. Man denkt ja kurz, dass das ein Scherz sein könnte, aber nein. Während ich also an meinen Sachen arbeite, fährt der Mann wieder los und holt ein Kind von der Schule ab. Dann erfolgt Erstversorgung und weil Außentermine anstehen (nicht bei mir), haben wir dann Zeit für uns, das Kind und ich. Tee kochen, Hände halten und das Kind schlafen lassen.

Am Nachmittag sind dann beide Kinder wieder daheim und ich absolviere noch einen Termin heute. Ich gehe endlich mal wieder zum Sport. Eigentlich mache ich zweimal die Woche Krafttraining, das ist wirklich die beste Art Sport für Frauen in den Wechseljahren. Für mich heißt das leichte Gewichte und viele Wiederholungen. Weil ich aber das kranke Kind nicht lange allein lassen mag, heißt es heute “Beeilung” und dann wieder ab nach Hause.

Auf dem Rückweg erledige ich noch schnell den Einkauf. Es gibt heute Reste, gemischt mit frischem Gemüse. Während das Gemüse dünstet und der Reis angebraten wird, kocht der Tee und der Mann ist auch wieder zurück. Wir entscheiden uns dafür, dass ein Kind nochmal an die frische Luft muss und schieben das Kind in den Schnee. Der Liebste kümmert sich noch schnell ums Laden beim E-Auto und übernimmt dann das kranke Kind und später die Hausaufgaben mit dem anderen Kind.

Nachdem alle gegessen und sich beruhigt haben, sitze ich jetzt hier am Rechner, bin erschöpft vom Tag und esse gleich eine kleine Schüssel Pudding. Darauf freu ich mich schon seit ein paar Stunden. Ich glaub dann fall ich aber auch ins Bett und werde es mir dort gemütlich machen. Mein Buch ruft schon nach mir und ich liebe es sehr im Bett am Abend zu lesen. Wenn ich Glück habe, dann schlafen heute auch einfach alle ein und sind morgen wieder gesünder.

Morgen ruft mich das Büro vor Ort und während das andere Elternteil hier das Kind pflegen wird, darf ich morgen einfach mal mit Menschen ein paar Stunden verbringen, die alle schon über 20 sind. Es sind die kleinen Dinge, auf die man sich freuen kann!

Alu

 

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