Tagebuchbloggen am 5. September 2026 – #WMDEDGT
Hallo Samstag. Heute ist kein normaler Samstag, aber wir sind auch nicht auf Reisen. Heute ist “Abkupfern erwünscht” vom Erzbistum Berlin und der katholischen Akademie Berlin. Ein Tag an dem sich ganz viele ehrenamtliche und auch hauptamtliche Projekte vorstellen und man sich viel anderen abschauen kann. “Abkupfern erwünscht” oder auch “Kopieren erlaubt”. Ich bin heute als Referentin vor Ort, während mein Mann seiner Arbeit nachgeht.
Da ich in meinem Hauptjob immer wieder zum Thema “KI und Unterschied Mensch/Maschine” schule, übersetze ich dieses Thema heute für dieses Event und stelle den Menschen dort vor wie KI überhaupt funktioniert und wie man simpel und effektiv Prompts schreibt. Ein Thema, bei dem man sich echt lange aufhalten kann, mit vielen Möglichkeiten für Nachfragen.
Der Morgen beginnt also früh, denn die Veranstaltung beginnt es auch. Während der Mann schon aus dem Haus ist, nehme ich mir Zeit für die Kinder und frühstücke mit ihnen. Da ich erst am Mittwoch von meiner Reha gekommen bin ist mir das wichtig und ich mag es, dass wir noch einen Moment zusammensitzen. Relativ früh fahre ich dann aber auch los und überlasse die Kinder nicht ganz sich selbst sondern werde abgelöst von unserer Haushaltshilfe über die Pflegekasse.
Als ich auf der Veranstaltung in Berlin Mitte ankomme sind schon mehr als 100 Personen vor Ort und es herrscht eine herzliche und wunderbare Stimmung. Viele Menschen dort sehen sich nach längerer Zeit wieder oder sehen sich dort abseits vom digitalen. Es gibt Croissants und Kaffee (fast schade, dass ich schon gefrühstückt habe) und dann beginnt das Programm. Mit einer sehr guten Keynote der Rednerin Regina Laudage-Kleeberg, die auch gerade ein gutes Buch zum Thema “Reden mit Kindern über Glauben” im Kösel Verlag herausgebracht hat.

Ein Bild vom Verlauf der Veranstaltung
Nach diesem Auftakt folgen dann etliche Workshops, ein leckeres Mittag und tolle Gespräche mit vielen Beteiligten. Am Nachmittag fahre ich dann Richtung nach Hause. Auf dem Weg rufe ich bei den Kindern an und sie wünschen sich überbackene Käsebrote. Ein Kind wünscht sich sogar überbackenes Toast Hawai. Als ich daheim ankomme bin ich so müde, dass ich mich eigentlich hinlegen will. Aber, ich will auch mal durchhalten, also trinke ich einen Matcha und nehme mir dann Zeit mit den Kindern. Wir schauen einen Film und ich bewundere die gesamte Schale Mirabellen, die eine Freundin für mich hier abgestellt hat. Ich liebe Mirabellen und freue mich sehr darüber.

Eine ganze Schale Mirabellen, juhu
Nach einer Filmpause habe ich dann wieder neue Energie (ich bin NICHT eingeschlafen) und überbacke die Brote mit Wurst und Käse (und Ananas). Es gibt viele verschiedene Varianten, die Kinder finden es toll. Zum Nachtisch gibt es dann noch einen Obstteller und als wir alle wieder zu Hause sind, wird es Zeit einen frischen Tee zu kochen und sich bequem zurückzuziehen.

Obstteller für alle
Ich bin froh heute im Bett zu sein, beseelt und guter Dinge für einen ruhigen Sonntag. Was für ein schöner Samstag, wenn auch ermüdend.
Wie war euer Tag?
Alu



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